Kinderkanal: wie schiebe ich einem Vegetarier Fleisch unter?

Neulich im Kinderkanal (KiKa): bei einem Darsteller wird die Mama zu Besuch kommen. Aber die ist Vegetarierin. Was kochen? Es folgt eine ausführliche Beschreibung über die Geschichte der Maultaschen (die nicht vegetarisch sind). Am Ende der Sendung werden der vegetarischen Mama dann die Maultaschen samt Fleisch (heimlich) kredenzt. Ganz großes Kino, KiKa.

Als nächstes kommt vielleicht beim Kinderkanal eine Anleitung, wie man Moslems Schweinefleisch unterjubelt?

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Größte marine Aquakulturanlage auf dem Festland

Prof. Dr. Uwe Waller, ehemaliger Chef des Kieler Aquariums (dazu Taucher und passionierter Angler, der das Tauchermesser im Wohnzimmer liegen hat) ist gerade dabei, mit Hilfe von 25 Millionen Euro von der Stadt Völklingen (Saarland) die größte marine Aquakulturanlage auf dem Festland zu bauen.

1,5 Millionen Fische bzw. fünfhundert Tonnen Seefisch sollen dort “wachsen”.

Dabei wird Bullshit-Bingo in bester Manier gepredigt. “Umweltfreundliche und nachhaltige Produktion”. Und Fische (Störe) soll es dort geben, die “reifen”. Es fehlt nur noch, dass beim töten der Tiere vom “ernten” gefaselt wird.

Herr Waller und Projekt-Kollegen sehen sich momentan auf einem Ritt auf einer Kanonenkugel (wie der olle Münchhausen?), die aber sanft landen soll. Dabei sollte auch solchen Speziesisten klar sein, dass Kanonenkugeln einschlagen. Heftig einschlagen.

Warten wir mal ab, wie viel Antibiotika oder andere Mittel gegen Parasiten, die ebenfalls die Ökosysteme der Umgebung und die menschliche Gesundheit gefährden, dort eingesetzt werden. Und wie die Ausbeute ist: in der Aquakultur benötigt man je nach Fischart ca. 4 Kilogramm Futter, um ein Kilogramm Fisch zu züchten. Ist sowas ökologisch sinnvoll?

Anstatt der Überfischung der Meere mit fischfreier Ernährung entgegenzuwirken, werden jetzt also Aquakulturanlagen in die Landschaft gesetzt. Aber was soll mensch von einem Angler auch erwarten?

Achja: die Stadt Völklingen soll die hässlichste Stadt Deutschlands sein. Schöner wird Völklingen mit dieser Massentierhaltungsanlage sicherlich nicht.

Quelle: Zahlenangaben

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Relaunch

Seit 27.05.2009 sind die neuen Seiten von vegetarier.net und DerVegetarier.de online.

Einige Seiten werden noch überarbeitet (Grafiken & Links). Bis zum Wochenende wird alles wie gewohnt funktionieren.

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Schweinegrippe! Na und?

Was soll man großartig zur Schweinegrippe schreiben? “Esst mehr Schweinefleisch” bietet sich an, wenn man die Nachrichten liest:

“Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keine Gefahr durch den Verzehr von Schweinefleisch. Allerdings kann es trotzdem nicht ausgeschlossen, dass die Verbraucher zumindest kurzfristig weniger Schweinefleisch als zuvor nachfragen werden.” FAZ

“Ja, Schweinefleisch ist ungefährlich. Das ist wichtig.” Professor Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts.

“Der Verzehr von Schweinefleisch sei völlig unbedenklich - für das Schinkenland Spanien eine überaus wichtige Information.” sueddeutsche.de

Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch von der “Neuen Grippe” sprechen. Damit will Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou auch negative Auswirkungen auf europäische Schweineproduzenten verhindern. “Der Verzehr von Schweinefleisch ist sicher, vorausgesetzt, es ist gekocht”, betonte sie. Die Verwendung des Begriffs Schweinegrippe könnte dagegen suggerieren, dass dem nicht so sei.” tagesschau.de

Schweinefleisch macht als beliebtestes Grillgut mit 88 Prozent einen nicht unerheblichen Teil der doitschen “Esskultur” aus. Also haut (weiter) rein!

Ansonsten wären einige Informationen über den Ursprung der Seuche hilfreich. Auch wurden bisher keine Informationen veröffentlicht, wie viele Schweine “gekeult” werden/wurden. Immerhin sorgt man sich um die Absatzzahlen von Schweinefleisch. Mal sehen, wann die ersten Politiker demonstrativ Schweinefleisch vor laufenden Kameras essen, um zu zeigen, dass dies völlig unbedenklich ist. Die Asiaten haben es bei der Vogelgrippe vorgemacht. Erfolgreich.

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Ostern: wieder ‘lecker’ Tierkinder verkosten?!

Die Ostertage bedeuten eine Zeit des Neubeginns. Christen feiern die Auferstehung, andere geniessen die Vorfreude auf den Sommer, und allen gemeinsam ist ein Gefühl der Hoffnung nach dunklen Wintertagen.

Tierfreunde allerdings können sich nicht auf diese helle Jahreszeit freuen, denn leider bedeutet Ostern nicht nur das Feiern eines wichtigen religiösen Festes, sondern steht auch für ein besonders brutales Gemetzel an jungen wehrlosen Lebewesen: den sogenannten Nutztieren. Besonders der Lammbraten gehört zu einer überholten Tradition, für die wenige Wochen alte Tiere von ihren Müttern weggerissen und in Schlachthäuser geschickt werden, die sie oft erst nach tagelangen und unvorstellbar brutalen Transporten quer durch Europa erreichen. Mehr bei der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus…

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2000 Tonnen irisches Dioxin-Fleisch in Deutschland verwurstet

Was hatten wir die letzte Zeit nicht alles für Leckereien, oh sorry, Produkte: Ekelfleisch, Gammelfleisch und eitrige Schweineköpfe, die den Verbrauchern aufgetischt wurden.

Diesmal eine ganz neue Spezialität: mit Dioxin kontaminiertes Schweinefleisch aus Irland! “Hmmmmm”, würden die Perversen in den Kochshows wieder brummen…

Unser doitsches Wahrheitsministerium Bundesgesundheitsministerium - verantwortlich für die lückenlose Zurückverfolgung sämtlicher Fleischprodukte - konnte sich zu Anfang nicht auf eine offizielle Meldung einigen. Erst waren es 2,4 Tonnen (He, das sind grade mal 20 Schweinehälften. Das regt doch niemanden mehr auf…) und hat sich nun auf 2000 Tonnen Schweinefleisch geeinigt. Möglicherweise ist es sogar das ein oder andere Tönnchen totes Schwein mehr…

“Es besteht derzeit keine Gefährdung”, sagt die Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums. Bitte essen Sie weiter Schwein. Viel Schwein. Das macht groß und stark! Und um Himmels Willen keine Panik! Weihnachten steht vor der Tür. Die Schlachthäuser brauchen Nachschub zum Fest der Liebe!

Nach Einschätzung der irischen Behörden müssen nun bis zu 100.000 Schweine notgeschlachtet werden. Außerdem müssen zudem in Irland und im Ausland “Lebensmittel” im Wert von schätzungsweise 125 Millionen Euro vernichtet werden. Sicherlich wird schon über ein Konjunkturpaket nachgedacht, um die angeschlagene fleischverarbeitende Industrie anzukurbeln. Es stehen ja wieder Arbeitsplätze auf dem Spiel, gell?

Ansonsten sollte sich jeder Mensch mal fragen, was eigentlich irisches Schweinefleisch bei uns zu suchen hat? “Wir” Deutsche haben doch Millionen Schweine in unseren Massentierhaltungbetrieben. Warum verfrachtet man nun - Hallo, Ihr “wegen-CO2-Energiesparlampenaustauscher” - über hunderte Kilometer irisches Schweinefleisch per LKW zu uns?

Denkt mal nach, wenn der Schweinskopf mit dem Apfel um Maul Euch wieder “anlächelt” und Euch das Wasser im Mund zusammenläuft. Und im Hintergrund läuft “stille Nacht”…

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Die Helden von Greenpeace. Wieder…

Heute in der Fußgängerzone einer deutschen Stadt…

Eine Gruppe Greenpeace-Aktivisten steht um einen rosa angemalten und als Schwein (ja, die bösen schmutzigen Schweine. Tötet und “konsumiert” Sie alle!) “verkleideten” Mercedes Benz SUV in unserer Fußgängerzone und spricht Menschen an. Sogar die Trottel, die mit der prall gefüllten McDonalds Tüte vorbei kommen. “Wir sammeln Unterschriften, damit solche [abfälliger Fingerzeig Richtung KFZ] Fahrzeuge wegen ihrem Schadstoffausstosses höher besteuert werden sollen. Häufig fahren Unternehmer mit solchen Fahrzeugen und setzen diese auch noch als Dienstwagen ab.”.

Aha, Klimaschutz. Und Sozialneid ist das “Argument”. “Damit argumentieren Sie allen Ernstes, um an Ihre Unterschriften zu kommen? Sie wissen, dass die Massentierhaltung für den größten Teil des CO2/Methan Schadstoffausstosses verantwortlich ist. Warum geht Greenpeace auf eine Bevölkerungsgruppe los die vielleicht 0.5% ausmacht los, statt den 94% Fleischfressern den Spiegel vorzuhalten, die tatsächlich am Klimawandel schuldig sind?”

GP-Unterschriftensammlerin: “Ähm. Das ist nunmal die aktuelle Greenpeace Kampagne. Wir können ja nicht alles machen…”

“Recht ineffizient, meinen Sie nicht? Mir scheint es, als würde sich Greenpeace nicht trauen, gegen die Fleischindustrie und Ernährungsgewohnheiten der Massen vorzugehen?”

GP-Unterschriftensammlerin: “Hiermit ist die Diskussion mit Ihnen erledigt”. Schnell wird sich den nächsten Passanten gewidmet, um an die begehrten Unterschriften zu kommen.

Und wieder einmal ein netter Auszug aus einem Gespräch mit Greenpeace Aktivisten. Denken wir an unsere letzte Greenpeace Diskussion mit dem ultimativen Tipp: “Kaufen Sie kein Tropenholz. Dafür wird der Regenwald brandgerodet”. Wo gerodet wird, stehen keine Bäume, Ihr Greenpeace Leute… Immerhin wird sich Frau Merkel bei dem nächsten 5-Sterne Menü mit den Mercedes Benz Managern köstlich über die Greenpeace Werbung amüsieren.

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BGH-Urteil: Greenpeace darf Müller-Milch als “Gen-Milch” bezeichnen

Nach einem jahrelangen Streit hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Greenpeace die Milch von Müller-Milch (Marken der Theo-Müller-Gruppe - Müller, Weihenstephan und Sachsenmilch) als “Gen-Milch” bezeichnen darf.

Milch von Kühen die mit gentechnisch verändertes Futter gefüttert werden, nennt Greenpeace “Gen-Milch”. Mehr beim Spiegel…

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Neues von den Wurst-Fabrikanten

Lebensmittel: Gammelige Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet

Tonnenweise stinkende, vergammelte und eitrige Schweineköpfe sollen zu Wurst verarbeitet worden sein. Davon erzählen jetzt die ehemaligen Mitarbeiter des Betriebes.

Nach einem Vorabbericht des ARD-Fernsehmagazins “Report Mainz” vom Montag sollen in dem Betrieb im niedersächsischen Lohne seit März 2007 wöchentlich rund vier Tonnen stark stinkende, verschimmelte und vereiterte Schweineköpfe für die Wurstproduktion zerlegt worden sein. Das Gammelfleisch sei mit genießbarem Fleisch gemischt und an Wurstproduzenten in Deutschland, Rumänien und Russland verkauft worden. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten den Betrieb am Sonntagabend durchsucht. www.zeit.de

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Schweizer Darmwürste in Gefahr!

Die Schweiz ist in Aufruhr. Wegen fehlenden Därmen Teilen des Verdauungstraktes von Rindern - die zur Herstellung derer geliebten Cervelat-Wurst benötigt werden - sehen die Eidgenossen die Produktion selbiger zur Fußball EM gefährdet, so der Spiegel.

Gegenüber der “Neuen Zürcher Zeitung” sagte der Parlamentsabgeordnete Rolf Büttiker “Ich kann mir die Schweiz ohne Original-Cervelat (also in Därme gepresste, zerkleinerte und gewürzte Säugetiere) eigentlich gar nicht vorstellen”. Und fügt hinzu: “Auch weil sie eine sozialpolitische Dimension hat, setze ich mich für diese Wurst des Volkes ein.” Büttiker ist Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes.

Wenn der Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes schon von “sozialpolitischen Dimensionen” faselt, folgender Vorschlag: Är***e in der Politik = Därme für die Wurstproduktion, Herr Büttiker. Darm ist Darm. Und was da vorher drin war, wissen Sie am besten…

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