Wenn Fleischesser von Vegetariern genervt werden

Eigentlich wollte ich schon seit langer Zeit etwas über die Missionierung und Bevormundung durch Vegetarier und Veganer schreiben. Heute kam dann per Twitter folgendes rein, das die Problematik wirklich gut darstellt:

Missionierung und Bevormundung durch Vegetarier und Veganer

Und wer es nicht glaubt: morgen in der Kantine einfach mal das Schnitzel weglassen und den Kollegen sagen, dass man ab sofort Vegetarier oder gar Veganer ist. Es wird garantiert eine einmalige Erfahrung in Bezug Vegetarier-Missionierung und -Bevormundung.

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Gazpacho – kühle vegane Suppe an heißen Tagen

Spanien ist nicht nur für Flamenco und Stierkampf [...] bekannt, sondern auch für eine kulinarische Tradition. Leider ist diese häufig Fleisch- und Fischlastig. Dabei ist das wohl berühmteste spanische Gericht – neben der Paella – die Gazpacho. Die eisgekühlte Gemüsesuppe aus Andalusien ist vegan und sehr erfrischend an heißen Tagen.

Rezept: Gazpacho (Zutaten für 4 Personen)

800 gr. Tomaten
350 gr. Salatgurke
200 gr. rote Paprika
200 gr. grüne Paprika
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Scheiben Weißbrot
100 ml Olivenöl
1 Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer
1 EL Sherryessig

Zubereitung

1. Gemüse putzen und kleinschneiden. Einen kleinen Teil als Suppeneinlage zurückbehalten und fein würfeln.
2. Gemüse salzen und und über mehrere Stunden Saft ziehen lassen.
3. Danach alles mit der gewürfelten Zwiebel und dem Knoblauch im Mixer pürieren. Etwas von der Zwiebel zurückbehalten und fein würfeln.
4. Das entrindete Weißbrot in Würfel schneiden und in das Gemüsepüree geben. So lange durchmixen, bis alle Zutaten gleichmäßig miteinander verbunden sind. Die Brotrinde würfeln und beiseite stellen.
5. Damit die Konsistenz der Suppe nicht zu zu grob wird, alles mit einem Teig-Spachtel durch ein großmaschiges Sieb drücken.
6. Olivenöl, Tabasco, Essig, Salz und Pfeffer vermischen.
7. Das passierte Gemüsepüree mt einem Mixstab kräftig aufschäumen und die Olivenöl-Mischung in die Masse hineintröpfeln lassen.

Nun nochmals abschmecken und mind. für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Damit sie bei dieser Hitze kühl bleibt, kann man sie beim Servieren auf eine mit Eiswürfeln gefüllte Schale stellen. Dann eiskalt mit den kleingeschnittenen Zwiebeln, Gurken, Paprika, Tomaten und Brotwürfeln servieren.

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Warum Kinder keine Tiere essen möchten

Folgendes Video macht momentan bei YouTube die Runde. Dabei handelt es sich um den dreijährigen Luiz Antonio aus Brasilien, der seiner Mutter erklärt, warum er keine Tiere essen will. Die Untertitel sind vom Vegetarierbund (auch in Arabisch, Holländisch, Englisch, Esperanto, Französisch, Plattdütsch, Schwäbisch(!), Italienisch, Japanisch, Norwegisch, Russisch, Spanisch und Türkisch). Original: Luiz Antonio – Why He Doesn’t Want to Eat Octopus

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Überraschungs-Lasagne

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Welche Tiere darf man essen?

Anlässlich des Welttierschutztages hat die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) ein Video von Dr. Ruediger Dahlke freigegeben mit Auszügen aus seinem Vortrag den er dieses Jahr in Winterthur gehalten hat. Er zeigt darin sehr deutlich den Widerspruch zwischen Tiere lieben und Tiere essen auf.

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Verdammte Toleranz – Tofu ist schwules Fleisch

In der letzten Zeit häufen sich hier die Kommentare und EMails von Fleischessern, die mehr Toleranz durch Vegetarier und (erst recht) Veganer fordern. Häufig essen diese Schreiberlinge lt. Eigenauskunft nur ganz selten Fleisch – und wenn – dann ist es Bio und vom Metzger des Vertrauens. Oder sie überlegen, ihren Fleischverbrauch einzuschränken. Damit, so die gängige Meinung, ist der Ethik und der Moral doch Genüge getan und man sollte nun jegliche Provokationen gegenüber Fleischköstlern doch bitte einstellen.

Außerdem wären Fleischesser doch auch tolerant, denn sie könn(t)en die Argumente der Veg*s gegen das Fleischessen nachvollziehen. Aber: es wäre u.a. der “Geschmack” oder die “Lust” Fleisch und Wurst zu essen, die einen dazu treibt Tiere töten zu lassen (<- das ist wohl wieder provokant!?), um diese anschließend zu verspeisen. Und das sollte man nun mal akzeptieren – und fordert die Absolution.

Dabei werden die mittlerweile beliebten Worte und Phrasen wie Produkte, Konsumenten und Nachhaltigkeit verwendet. Keiner will mehr ein gewöhnlicher Fleischesser sein, der Tiere isst: “Ich bin doch nur ein Verbraucher der Produkte konsumiert.”, hört sich auch viel harmloser an und verdrängt, was sich hinter Currywurst, Burger oder Schnitzel versteckt. Mal wieder Bullshit-Bingo des pervertierten Systems. Das Brain-washing der Medienkultur im Auftrag der Tierausbeuter-Lobby-Industrie funktioniert prächtig.

Nun frage ich mich, warum Fleischesser dieses Blog eigentlich besuchen und sich anschließend provoziert fühlen? Es steht hier unmissverständlich in großen Buchstaben: “Alles für Vegetarier + Pro Vegan”. Wer eine Informationsquelle sucht um sein, wie es doch so schön modern und neudeutsch heißt, “Fleischkonsum zu reduzieren”, wird hier wenig Unterstützung finden. Es gibt hier auch keine Rezepte mit “Fleischersatzprodukten”, denn davon halte ich nix. Und wer dabei Hilfe braucht, einen einzigen Tag(!) auf Fleisch/Wurst zu verzichten ist hier auch am falschen Ort.

Aber ich habe trotzdem eine große Hilfe für alle, die etwas ändern wollen. Folgendes Video sollte jeder gesehen haben, bevor er nochmal Toleranz für seine Essgewohnheiten fordert. Es kostet nur ein paar Minuten Zeit. Earthlings.

Tofu ist schwules Fleisch

Und wenn wir mal bei Toleranz sind: ein paar “kreative Köpfe” einer Werbeagentur haben vor einiger Zeit für eine Steakhauskette ein Anzeigemotiv gestaltet.

Es zeigt ein Steak, gegrillt und verzehrfertig, darauf steht – wie mit einem Brennstempel hineingesengt – der Spruch: “Tofu ist schwules Fleisch”.

Nicht nur, dass diese Anzeige homophob und provokativ ist: sie impliziert, dass nur richtige Hetero-Männer Fleisch essen. Das man damit den Nerv der Zeit getroffen hat, zeigen die vielen Macho-Kommentare in den Foren des Spiegel, wo ich von dieser Werbekampagne gehört habe. Dort ist auch ein Foto des Steaks zu finden.

Von der Werbeagentur stammt auch der Spruch: “Wenn man Tiere nicht essen soll warum sind sie dann aus Fleisch?”

Soviel zu Toleranz. Auch als Veg* kann man den Braten riechen…

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Foren Signatur für Vegetarier und Veganer

Signatur-Generator für Vegetarier und Veganer

Signatur-Generator für Vegetarier und Veganer

Wir haben täglich die Gelegenheit, einen Blick in die psychologische Steinzeit zu werfen, wenn wir unsere Mitmenschen beim Konsum tierischer Lebensmittel zusehen (müssen) und deren Argumentation ertragen (müssen). Mit der neuen Veg* Foren Signatur kann man wenigstens in Internet-Foren, Blogs oder bei Facebook ohne großartige Diskussion aufzeigen, welche Auswirkungen unsere Essgewohnheiten haben.

Es ist zwar in Zahlen nicht ausdrückbar, was täglich Tieren angetan wird, aber diese Foren Signatur versucht immerhin in Erinnerung zu rufen und zu vergegenwärtigen, wie viele Tiere von einem Vegetarier oder Veganer durch seine Lebensweise nicht verspeist und somit nicht für ihn getötet wurden.

Nun zu der “problematischen” Seite dieser gutgemeinten Sache: die Zahlen sind schwer reproduzierbar. Im Internet kursieren einige Zahlen, wobei sich manche sogar auf Angaben des statistischen Bundesamtes berufen.

Die Foren Signatur geht davon aus, dass der typische Deutsche durchschnittlich 75 Jahre alt wird und in dieser Zeit folgende Tiere verspeist:

  • Rinder, Kühe, Kälber: 4
  • Schweine: 46
  • Schafe/Lämmer: 4
  • Geflügel: 1040 (945 Hühner, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Truthähne)
    = 1094 Tiere

Wobei die Truthähne eher auf eine amerikanische Statistik deuten und für Fische und “Meerestiere” anscheinend keine Zahlen vorliegen.

Hier kann die Signatur erstellt werden. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

Falls jemand aktuelle Zahlen (mit Quelle) oder Verbesserungsvorschläge für die Signatur hat, hier rein…

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Gemüsegrippe?

Momentan breitet sich in Deutschland der Darmkeim Ehec aus. Ehec-Keime (Enterohämorrhagische Escherichia coli) sind eine gefährliche Form des Darmbakteriums Escherichia coli. Ehec-Erreger kommen natürlicherweise in den Därmen von Rindern, Schafen und Ziegen vor. Viele Menschen sind bereits erkrankt und es gibt auch Todesfälle.

Bei bisherigen Ehec-Ausbrüchen war es häufig so, dass Menschen sich beim Verzehr von rohem Fleisch oder Lebensmitteln angesteckt haben, die mit solchem Fleisch oder mit Rinderkot in Berührung waren. Auch Rohmilchprodukte sind oft Ursache von EHEC-Ausbrüchen. Aber diesmal soll es anders sein: als Übeltäter wird vor allem ungewaschenes Obst und Gemüse vermutet. Das Robert Koch-Institut (RKI) wird fast überall zitiert, “dass Produkte wie Rohmilch, Frischkäse und Rindfleisch ausscheiden. Der Erreger kann auch durch das Gülle-Düngen von Obst und Gemüse in den Nahrungskreislauf gelangt sein.” Vom Präsident des Robert Koch-Instituts kam beim Ausbruch der Schweingrippe die Meldung “Ja, Schweinefleisch ist ungefährlich. Das ist wichtig.” Na, das ist doch mal ein Wort!

Nun haben wir aber folgendes Problem: die heimischen Bauern lassen über einen Sprecher der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Münster verbreiten: „Da wird gemutmaßt, dass EHEC-Erreger über Gülle auf das Gemüse gespritzt worden sei. Dabei ist es total abwegig, Gemüse mit Gülle zu düngen“, „Gülle wird nur auf Getreide-, Mais- oder Rapsäckern versprüht, aber noch bevor ausgesät wird.“ Vermutungen, dass EHEC über Gemüse verbreitet worden sei, hätten unnötig Verunsicherung geschürt. (Focus)

Skeptisch machen diese massiven Hinweise in jedem Bericht, dass es auf keinen Fall vom Fleisch kommt. Wobei kurz darauf der Hinweis folgt, dass Fleisch sicherheitshalber gut durchzubraten ist. Man glaubt da selbst seinen eigenen Worten nicht richtig. Sobald unsere Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ilse Aigner, medienwirksam in ein Lamm beisst, wissen wir was los ist…

Da nun aber trotzdem weiter viele “Experten” massiv vor Rohkost warnen: sollen wir Veg* den Salat nun vor dem Verzehr kochen oder in der Pfanne rösten?

Ursache des Erregers scheint die konventionelle Massentierhaltung mit deren kontaminierten Gülle zu sein, die seit Jahrzehnten das Grundwasser belastet. Warten wir also mal ab, was die Tage offiziell als Infektionsherd bestimmt wird.

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7 Wochen ohne – vegetarisch durch die Fastenzeit

Dioxin im Schweinefleisch, Gammel-Döner, Massentierhaltung – die Zahl der Menschen, die ohne Fleisch lebt, ist in den letzten Jahren rasant gestiegen. Dass fleischfreie Ernährung nichts mit lustfeindlicher Enthaltsamkeit zu tun hat, aber viel mit Gesundheit und Fitness, ist von 9.3. bis 21.4.2011 Thema der Serie „7 Wochen ohne – vegetarisch durch die Fastenzeit“ in der „SWR Landesschau Baden-Württemberg“, montags bis freitags, 18.45 bis 19.45 Uhr.

Dabei begleiten drei Videoreporter des SWR Menschen, die sonst Fisch und Fleisch essen, bei ihrem Versuch, vegetarisch zu leben.

Mit dabei: Friedrich, Felix, Maik, Ferdinand – eine Männer-WG aus Stuttgart. Die Aktion wird die vier jungen Ingenieure und begeisterten Sportler auf eine harte Probe stellen: „In unserem Kühlschrank werden Sie kaum was Vegetarisches finden. Aber wir glauben, dass der Fleischverzicht uns alle ein bisschen bewusster macht, was beim Einkaufen in die Tüte kommt.“ Auch Bernd und Dunja Horlacher aus Ulm, beide Designer bei WMF, stellen sich der Fasten-Herausforderung. Sie sind nebenbei begeisterte Hobbyköche – gerne auch mit Fisch und Fleisch. „Das wird nicht einfach werden“, sagt Bernd Horlacher. „Aber auf der anderen Seite: warum nicht? Schließlich hat mein Arzt öfter schon mal meinen etwas erhöhten Cholesterin-Spiegel angemahnt. Da kommt die Aktion gerade richtig.“ Die Protagonisten berichten in einem Blog über ihre Erfahrungen.

Sternekoch Sören Anders aus Karlsruhe und Ernährungswissenschaftler Sven Bach geben den Vegetariern auf Probe Ernährungstipps. Im „Landesschau“-Studio spricht Karen Duve am 6.4.2011 über ihr neues Buch „Anständig essen“. Jeweils zwei Monate lang testete sie Ernährungsweisen mit moralischem Anspruch wie etwa vegetarisch oder vegan.

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Lebensmittel von geklonten Tieren in der EU auf dem Markt

Das wird von einem Papier der EU-Kommission für Handel bestätigt. Noch ist nicht entschieden, ob Lebensmittel von geklonten Tieren gekennzeichnet werden müssen.

Letztes Jahr wurde bekannt, dass zumindest in Großbritannien bereits Milch und Fleisch von geklonten Rindern ohne eine entsprechende Zulassung in den Verkauf gekommen ist. Vermutet wurde, dass dies auch in anderen Ländern der Fall sein dürfte (Trinken wír bereits Milch von geklonten Tieren?).  Samen geklonter Tiere können ohne Genehmigung in die EU eingeführt werden, so dass es schon viele Nachkommen geben könnte.

In einem Bericht der EU-Kommission für Handel, der von Testbiotech veröffentlicht wurde, wird diese Vermutung bestätigt. Hier heißt es, dass es über den Import von Samen bereits viele Nachkommen geklonter Tiere in der EU geben würde und dass deren Produkte schon auf den Lebensmittelmarkt gelangt seien. In dem Papier wird erörtert, welche Folgen ein Verbot von Produkten geklonter Tiere haben würde. Mehr bei Heise/Telepolis.

Kommentar: Es wird in den nächsten Jahren passieren, dass Lebensmittel von geklonten Tieren in der EU etwas ganz normales sein werden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung wird durch billige Preise geschaffen. Ein weiterer Schritt einer pervertierten Gesellschaft, die “das täglich Stück Fleisch” verinnerlicht hat. Die Macht der Lobbyisten der Fleischindustrie ist unglaublich. Da sind die Mineralöl-Lobbyisten mit ihrem “E10-Bio-Sprit” lächerlich dagegen. Aber das ist eine andere Sache… Wetten, dass die EU entscheiden wird, dass Lebensmittel von geklonten Tieren nicht gekennzeichnet werden müssen? Die C*U hat ja bereits die Kennzeichnung von Tier-”Produkten”, wenn die Tiere mit gentechnisch-manipuliertem Futter gemästet wurden, aus Wettbewerbsgründen (ja, das würde dann keiner kaufen) erfolgreich verhindert.

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