Spanien ist nicht nur für Flamenco und Stierkampf [...] bekannt, sondern auch für eine kulinarische Tradition. Leider ist diese häufig Fleisch- und Fischlastig. Dabei ist das wohl berühmteste spanische Gericht – neben der Paella – die Gazpacho. Die eisgekühlte Gemüsesuppe aus Andalusien ist vegan und sehr erfrischend an heißen Tagen.
Rezept: Gazpacho (Zutaten für 4 Personen)
800 gr. Tomaten
350 gr. Salatgurke
200 gr. rote Paprika
200 gr. grüne Paprika
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
4 Scheiben Weißbrot
100 ml Olivenöl
1 Spritzer Tabasco
Salz, Pfeffer
1 EL Sherryessig
Zubereitung
1. Gemüse putzen und kleinschneiden. Einen kleinen Teil als Suppeneinlage zurückbehalten und fein würfeln.
2. Gemüse salzen und und über mehrere Stunden Saft ziehen lassen.
3. Danach alles mit der gewürfelten Zwiebel und dem Knoblauch im Mixer pürieren. Etwas von der Zwiebel zurückbehalten und fein würfeln.
4. Das entrindete Weißbrot in Würfel schneiden und in das Gemüsepüree geben. So lange durchmixen, bis alle Zutaten gleichmäßig miteinander verbunden sind. Die Brotrinde würfeln und beiseite stellen.
5. Damit die Konsistenz der Suppe nicht zu zu grob wird, alles mit einem Teig-Spachtel durch ein großmaschiges Sieb drücken.
6. Olivenöl, Tabasco, Essig, Salz und Pfeffer vermischen.
7. Das passierte Gemüsepüree mt einem Mixstab kräftig aufschäumen und die Olivenöl-Mischung in die Masse hineintröpfeln lassen.
Nun nochmals abschmecken und mind. für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Damit sie bei dieser Hitze kühl bleibt, kann man sie beim Servieren auf eine mit Eiswürfeln gefüllte Schale stellen. Dann eiskalt mit den kleingeschnittenen Zwiebeln, Gurken, Paprika, Tomaten und Brotwürfeln servieren.

In der letzten Zeit häufen sich hier die Kommentare und EMails von Fleischessern, die mehr Toleranz durch Vegetarier und (erst recht) Veganer fordern. Häufig essen diese Schreiberlinge lt. Eigenauskunft nur ganz selten Fleisch – und wenn – dann ist es Bio und vom Metzger des Vertrauens. Oder sie überlegen, ihren Fleischverbrauch einzuschränken. Damit, so die gängige Meinung, ist der Ethik und der Moral doch Genüge getan und man sollte nun jegliche Provokationen gegenüber Fleischköstlern doch bitte einstellen.