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BGH-Urteil: Greenpeace darf Müller-Milch als Gen-Milch bezeichnen Mittwoch, 12 März 2008
BGH-Urteil: Greenpeace darf Müller-Milch als "Gen-Milch" bezeichnen
Nach einem jahrelangen Streit hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Greenpeace die Milch von Müller-Milch (Marken der Theo-Müller-Gruppe - Müller, Weihenstephan und Sachsenmilch) als "Gen-Milch" bezeichnen darf.
Milch von Kühen die mit gentechnisch verändertes Futter gefüttert werden, nennt Greenpeace "Gen-Milch". Mehr beim Spiegel
Neues von den Wurst-Fabrikanten Samstag, 26 Januar 2008
Lebensmittel: Gammelige Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet
Tonnenweise stinkende, vergammelte und eitrige Schweineköpfe sollen zu Wurst verarbeitet worden sein. Davon erzählen jetzt die ehemaligen Mitarbeiter des Betriebes.
Nach einem Vorabbericht des ARD-Fernsehmagazins "Report Mainz" vom Montag sollen in dem Betrieb im niedersächsischen Lohne seit März 2007 wöchentlich rund vier Tonnen stark stinkende, verschimmelte und
vereiterte Schweineköpfe für die Wurstproduktion zerlegt worden sein. Das Gammelfleisch sei mit genießbarem Fleisch gemischt und an Wurstproduzenten in Deutschland, Rumänien und Russland verkauft worden. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten den Betrieb am Sonntagabend durchsucht. www.zeit.de
Schweizer Darmwürste in Gefahr! Mittwoch, 16 Januar 2008
Die Schweiz ist in Aufruhr. Wegen fehlenden Därmen Teilen des Verdauungstraktes von Rindern - die zur Herstellung derer geliebten Cervelat-Wurst benötigt werden - sehen die Eidgenossen die Produktion selbiger zur Fußball EM gefährdet, so der Spiegel.
Gegenüber der "Neuen Zürcher Zeitung" sagte der Parlamentsabgeordnete Rolf Büttiker "Ich kann mir die Schweiz ohne Original-Cervelat (also in Därme gepresste, zerkleinerte und gewürzte Säugetiere) eigentlich gar nicht vorstellen". Und fügt hinzu: "Auch weil sie eine sozialpolitische Dimension hat, setze ich mich für diese Wurst des Volkes ein." Büttiker ist Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes.
Wenn der Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes schon von "sozialpolitischen Dimensionen" faselt, folgender Vorschlag: Är***e in der Politik = Därme für die Wurstproduktion, Herr Büttiker. Darm ist Darm. Und was da vorher drin war, wissen Sie am besten...
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Fleisch und Agression Mittwoch, 16 Januar 2008
Welcher Veg* kennt nicht die Agression die einem ethisch motivierten Pflanzenfresser bei Diskussionen entgegen gebracht wird?
Ja, es ist so einfach, Vegetarier (oder besser Veganer) zu werden, wenn man mal genau überlegt, was man da ißt ...
Gequälte und ermordete [der Tatbestand "Mord" ergibt sich aus dem "niederen Beweggrund", da Fleisch für uns nicht lebenswichtig ist] Lebewesen - Kadaver - Tierleichen - Aas. Nur weil der Mensch noch Ansätze von verkümmerten Reißzähnen besitzt, bedeutet das doch nicht, dass wir uns wie Hyänen oder Geier verhalten müssen, oder?
WWF fordert Steuer auf Kuh-Abgase Montag, 05 November 2007
Gedüngte Felder und rülpsende Kühe sind in Deutschland für elf Prozent des Treibhasgas-Ausstoßes verantwortlich (Comment: heute morgen waren es im Deutschlandfunk lt. WWF noch 32%), rechnet der WWF vor. Die Umweltschutz-Organisation schlägt deshalb Emissionssteuern für die Landwirtschaft vor, auch wenn das die Lebensmittel verteuert.
"Die rechnerisch einfachste Lösung wäre, wenn alle Menschen sich ab sofort vegan ernähren würden", erklärte der UBA-Experte. Das werde jedoch kaum passieren. Schulz verweist auch darauf, dass ein Verzicht auf Viehhaltung die Landwirtschaft existentiell bedrohen würde. (Comment: schon wieder diese olle Leier...)
Als guten Kompromiss empfiehlt Schulz die mediterrane Ernährung. Ein Italiener beziehe nur etwa 25 Prozent seiner täglichen Kalorienaufnahme aus tierischen Quellen, die Deutschen dagegen bei 39 Prozent. "Lebensfreude und weniger Fleisch sind also durchaus vereinbar", meint Schulz. Quelle: www.spiegel.de
Comment: Schon pervers, dass töten von Tieren als Lebensfreude zu bezeichnen. Aber immerhin ein derber Rückschlag für die überzeugte Fleischesserin Frau Merkel. Wie soll man die Automobil-Industrie zum umdenken bewegen, wenn man sich selbst den Magen mit Leichen füllt, deren "Produktion" mehr CO2 verursacht, als der Autoverkehr?
Lecker: 180 Tonnen Ekelfleisch Samstag, 01 September 2007
Ein Betrieb aus Bayern hat weitaus mehr Fleischabfälle quer durch Deutschland geliefert als bisher bekannt. Laut Staatsanwaltschaft sind bis zu 180 Tonnen Gammelfleisch in Umlauf gebracht und vermutlich schon verzehrt worden. Da wünschen wird doch weiterhin einen guten Appetit.Quelle: Spiegel
Währenddessen wirbt das Fleischerhandwerk-Gewerbe mit Fernsehkoch Andreas C. Studer. In Studer sieht der Deutsche Fleischer-Verband einen authentischen Botschafter für die Stärken des Fleischerhandwerks. Mensch sieht: auch bekannte TV-Köche sind sich nicht zu Schade, für Massentierhaltungsprodukte der fleischverarbeitenden Industrie zu werben. Hauptsache die Taler rollen... Immerhin hat diese Werbung in Zeiten neuer Fleischskandale schon was (unfreiwillig) komisches.
Maul- und Klauenseuche in England: Sie werden wieder verbrannt... Sonntag, 05 August 2007
In "schöner" Regelmäßigkeit die gleichen Bilder und die Angst vor einer Epidemie - als Folgen der Massentierhaltung. Diesmal (wieder) England: MAUL- UND KLAUENSEUCHE.
"Es werde "Tag und Nacht" gearbeitet, um die Maul- und Klauenseuche in seinem Land einzudämmen, beteuert Großbritanniens Premier Gordon Brown." Unter "Arbeit" versteht Mr. Brown dabei Massentötungen. Es sind aber diesmal nicht die Mägen der Verbraucher/Konsumenten in deren Auftrag die Tötungen duchgeführt werden, sondern die blanke Angst vor einer Epidemie.
"Wir haben umgehend die Tötung aller Rinder der Farm eines Hofes im südenglischen Wanborough in dem die Maul- und Klauenseuche (MKS) festgestellt worden war - sowie die Verbrennung der Kadaver angeordnet", sagte Großbritanniens Chef-Veterinärin Debby Reynolds.
Ja, die Angst geht bei den Fleischessern wieder um... Also werden wieder Tiere verbrannt. 2001 - beim letzen Ausbruch der MKS - waren es sechs Millionen Tiere, die zum Wohle des Verbrauchers getötet und verbrannt wurden. Mal sehen wie viele es jetzt werden. Und danach gibts wieder billig rosa Fleisch aus dem Massentierhaltungsregal: diesmal vom Schwein oder doch lieber vom Huhn?
"Wer mit seinen Kindern Ferien auf dem Bauernhof macht, will zwar im Dreck wühlende Schweine, frei laufende Hühner und glückliche Kühe auf der Weide sehen. Beim nächsten Einkauf ist das aber vergessen oder zumindest verdrängt: Was dann zählt ist der Preis. Und billig ist nun mal das Fleisch aus der Massentierhaltung." Weitere unbequeme Tatsachen in der aktuellen Öko-Test. Ausgabe August 2007 (Dosier Ökologische Ernährung).
Ein Kilo Fleisch verursacht 36 Kilogramm Kohlendioxid Freitag, 20 Juli 2007
Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.
Vegetarische Ernährung schützt das Klima: Der CO2-Rechner des bayrischen Umweltministeriums weist für Vegetarier einen deutlich geringeren Kohlendioxid-Ausstoß aus als für typische Fleischesser. Der Steak-Liebhaber kommt demnach auf 1,82 Tonnen CO2 pro Jahr, Vegetarier hingegen auf weniger als eine Tonne. Mehr beim Spiegel.
Globalisierungsgegner bei McD und Konsorten Sonntag, 03 Juni 2007
G8: "Fleisch frisst Hirn" oder wie sich Globalisierungskritiker lächerlich machen
Erst Bob Geldorf bei BILD und nun erfährt man, was viele Globalisierungskritiker essen: McDonalds, Burger King, Pizza Hut und Coca Cola. Dabei stehen gerade einige dieser Multi-Unternehmen durch ihre industrielle Fleischproduktion im Fokus der Proteste.
Und da fragen sich die Globalisierungskritiker, warum die Politiker sie nicht ernst nehmen? Mehr...