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Neues von der Fleischmafia

Der verborgene Tod – Lämmer im Schlachthaus

Der verborgene Tod - Lämmer im Schlachthaus
Der verborgene Tod - Lämmer im Schlachthaus

Jedes Jahr werden in Cannes die besten Fotografen in verschiedenen Kategorien mit dem Sony World Photography Awards und Geld- und Sachpreise ausgezeichnet.

Der italienische Fotograf Tommaso Ausili reichte unter den fast 80.000 Bildeinsendungen seine Bilderserie aus einem Schlachthof ein.

Er nannte die Serie „The Hidden Death“ (Der verborgene Tod) und gewann damit den „Iris d´Or“ und die begehrte Auszeichnung „Photographer of the Year“.

Schaut euch das Bild links bitte einmal in Originalgröße an…

Bevor mir wieder vorgeworfen wird, dass ich hier ahnungslose(?) Konsumenten mit unappetitlichen Bildern belästige, die so nicht gezeigt werden dürften: so pervers werden nun mal Tierkinder produziert ermordet, damit mensch leckeres(?) Lammfleisch auf den Teller bekommt. Der gemeine Konsument – für den das alles gemacht wird – muss sich doch bei solchen Bildern aus dem Schlachthof stolz auf die Schulter klopfen, oder?

Update: hier weitere Bilder der Serie

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Neues von der Fleischmafia

Veggie-Burger die Zweite: was ist drin?

Nun, Sascha hat bei McDonald’s wegen deren „100%“ vegetarischen Burger angefragt (Merci!) und folgende Antwort erhalten:

Es handelt sich bei unserem Veggieburger – im Sinne des allgemeinen Sprachgebrauchs – um ein vegetarisches Produkt, da weder Fleisch noch Fisch enthalten sind. Es ist kein veganes Produkt, denn sowohl Eier als auch Milch gehören zu seinen Zutaten. Der verwendete Käse wird mit Hilfe von natürlichem Lab, einem tierischen Enzym, hergestellt.“ Hier Details (PDF)

Hier ein paar Infos, zu dem harmlos klingenden „natürlichem Lab“: Tierisches Enzym (auch Laab, Kälberlab, Käsemagen) bedeutet: Tierisches Lab – Naturlab. Das wird in den sogenannten Hauptzellen der Magenschleimhaut des vierten Magens (Labmagen) junger, noch Milch saugender Wiederkäuer zur Milchverdauung produziert und von diesen Zellen dann bei Bedarf sezerniert. (Wikipedia)

Widerlich, was der gemeine Homo Sapiens heutztage mit „noch Milch saugender Wiederkäuer“ (also neugeborene Kälber, die nach 2 bis 10 Tagen von der Mutterkuh getrennt werden!) so alles treibt. Diesbezüglich habe ich da was mit Grinsebacke und TV-Koch Johann Lafer, ein paar Kindern und zerlegten Kälbern erlebt… Die Tage mehr.

Wichtiges Update (von Sascha per Email am 3.3.10): McDonald’s hat die Aussage, dass „Der verwendete Käse wird mit Hilfe von natürlichem Lab, einem tierischen Enzym, hergestellt.“ wird, zurückgenommen. „Richtig soll sein, dass der Käse für unseren Veggieburger ausschließlich mit Hilfe von mikrobiell hergestelltem Lab produziert wird und somit keine tierische Bestandteile enthält.„, so der Customer Service, McDonald’s Deutschland Inc.

Wenn McDonald’s nun behauptet, dass „keine tierische Bestandteile“ im Käse des Veggieburger sein sollen, würde bedeuten, dass deren Käse nun auch ohne Milch hergestellt worden ist? McDonald’s scheint selbst nicht so ganz zu wissen, was bei denen so in den Burgern ist…

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TV Sender sucht Vegetarier-Fleischesser-Pärchen!

Gesucht: Vegetarier-Fleischesser-Pärchen!

Für einen TV-Beitrag für eine bundesweit ausgestrahlte Magazinsendung werden Pärchen gesucht, von denen ein Partner Vegetarier und einer Fleischesser ist. Was für Probleme kommen im täglichen Zusammenleben auf? Was für Streitpunkte treten auf? Wir wollen gerne mehr wissen. Das kann bei der Verwahrung des Fleisches im Kühlschrank anfangen und beim gemeinsamen Kochen aufhören. Ihr habt Lust von euren Konflikten bzw. Erfahrungen zu berichten?

Dann meldet euch gerne unter katja.bruns@rtl.de

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McDonald’s und die Frauen: Veggie-Burger die Zweite

Es gab vor einigen Jahren bei McDonald’s schon mal den Veggie Burger (Gemüse Mäc). Der verschwand aber 2003 sang und klanglos. Um nun die Kundengruppe „Frauen“ zu erschließen, will McDonald’s diesen aber wieder anbieten, so schreibt es Spiegel Online.

Wird er vegan sein? Wird er auch mit einem Menü angeboten? Wird er auf einem separaten Gerät gegrillt oder auf dem allseits beliebten Fleischgrill? Was wird noch drin sein, außer Kartoffeln, Paprika und Karotten?

Und ob die Frauen damit so einfach zu locken sind, wie die Kinder, die die Fastfood-Kette so gerne mit den Eltern in den – bald grünen statt roten – Läden hat, wird sich auch noch zeigen.

Ob mit oder ohne Veggie-Burger: McDonald’s bleibt für mich tabu. Alleine die Vorstellung, sich mit dieser merkbefreiten Kundschaft in eine Reihe zu stellen und die Atemluft zu teilen, löst einen Brechreiz aus…

Alternative: bei Burger King gibt es seit Jahren den „Country Burger“. Der schmeckt recht lecker – wird aber nicht mit einem Menü oder sonstwie beworben. Der ist nur auf der kleinen Speisekarte – die irgendwo rumhängt – ausgewiesen. Immerhin ist die Nachfrage so gering, dass er immer frisch zubereitet wird 🙂

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„Bund Deutscher Tierfreunde“ oder „Bund Deutscher Currywurstesser“?

Da finde ich doch einen dieser „Bund Deutscher Tierfreunde„-Leute (hier wichtige Infos zu diesem Verein) – die in unserer Fußgängerzone um Mitglieder werben – an der Currywurstbude um die Ecke, beim aktiven verspeisen von Massentierhaltungsprodukten im Naturdarm (erkannt an der Jacke mit dem Logo auf dem Rücken). Auf die Frage, warum er als „Tierfreund“ hier ne Currywust konsumiert, bekomme ich die Antwort „Man kann auch Tiere gerne haben und trotzdem Tiere essen“. Ja ne, is klar. Liebe geht halt durch den Magen.

Aber schon interessant, wie viele Menschen bei denen am Stand stehen und Mitgliederanträge ausfüllen.

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Veggie Kids

Kinderkanal-Homepage: Suchfunktion verweigert Suche nach „vegetarisch“ oder „Vegetarier“

Vor einigen Monaten ist der Kinderkanal von ARD/ZDF schon einmal wegen einem recht eigenartigen Bericht über Vegetarier aufgefallen (Kinderkanal: wie schiebe ich einem Vegetarier Fleisch unter?)

Nun hat Anika herausgefunden, dass über die KiKA-Suchfunktion auch nicht nach „Vegetarier oder „vegetarisch“ gesucht werden kann.

Ergebnisse der Suchfunktion der Kinderkanal Homepage:

kika_suche_vegetarisch Kinderkanal und die Suche nach "Vegetarier"

Der Suchfilter der KiKa Homepage meint wohl, dass hier jemand nach „arisch“ sucht. Und Vegetarier enthält ja auch „Arier“ (bitte jetzt nicht wieder diese unsinnige Diskussion 😉

Somit ist es den Kindern, die die KiKa Homepage besuchen nicht möglich, sich über eine fleischfreie Ernährung zu informieren. Es ist außerdem unglaublich, dass niemand bei der KiKa Redaktion die eingebenen Suchbegriffe überprüft. Immerhin findet man so heraus, nach was Kinder so alles suchen. Scheint nicht so wichtig zu sein… Arisch blöd, mein ich.

Überflüssig zu erwähnen, dass bei der Suche nach „Fleisch“ den Kindern mehr als 40 Rezepte anzeigt werden. U.a. für die Zubereitung von Tierkindern (Lammbraten)… Mal sehen ob und wie sich die Redaktion des Kinderkanals dazu äußert.

Achja: die Kindersuchmaschinen fragFINN.de und blinde-kuh.de lassen ihr Angebot nach „Vegetarier“ und „vegetarisch“ durchsuchen.

Update: die Antwort der KiKa Readaktion liegt vor. Es ist mir fast zu peinlich, dass hier zu schreiben: es ist den Betreibern der Kinderkanal-Homepage tatsächlich nur möglich, Wortstämme sperren bzw. zensieren zu lassen. Und da Arier nun mal in Vegetarier vorkommt, haben wir resp. die Kinder einfach Pech gehabt… Es ist auch nicht abzusehen, wann und ob das geändert wird, so die KiKa Redaktion. Also gibt es für die Kinder bei dem Kinderkanal keine Vegetarier oder „vegetarische Rezepte“ 🙁 Unglaublich, oder?

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Durchbruch beim Kunstfleisch: das Steak aus der Retorte

Na endlich. Wir haben bereits vor einigen Jahren über sogenanntes „Neues Fleisch – Novel Protein Food (NPF) “ berichtet. Nun scheint es niederländischen Wissenschaftlern wirklich gelungen zu sein, im Labor tierisches Muskelgewebe zu züchten. Damit steht das „Steak aus der Retorte“ vor dem Durchbruch.

Schweine-Stammzellen werden dazu gebracht, sich zu teilen, um so die die notwendige Biomasse zu erzeugen. Im weiteren Prozess bildet sich dann  Muskelgewebe. Somit ist es nicht mehr weit für Kunstfleisch. Damit kann man dann alles nachbilden, was der normale Verbraucher so alles konsumiert (Veg*s sind keine normalen Verbraucher!).

Der Konsument, da bin ich mir sicher, wird dieses Kunstfleisch früher oder später akzeptieren. Wenig Fett. Viel Muskeln. Billig. Letzteres dürfte nach den heutigen Erfahrungen ausschlaggebend sein. In der Folge wird immer mehr Kunstfleisch produziert (Ähnlichkeiten zu dem Science-Fiction-Film „Soylent Green“ sind rein zufällig), aber dafür weniger Tiere erzeugt (künstlich besamt), gemästet (mit Genfutter) und dann getötet (latürnich durch streicheln!). Womöglich stellt dieses Kunstfleisch tatsächlich die Zukunft der fleisch**essenden Gesellschaft in 50 Jahren dar. Perfektes Fleisch.

Das einige Firmen damit das Patent auf  „das Essen“ haben, ist ein zu vernachlässigender Faktor. Wir bleiben ja beim Gemüse, oder?

Gefunden habe ich diese Infos bei Heise.de. Bitte die Forenbeiträge der dortigen deutschen IT-Elite beachten („Ich will, dass das Tier leidet und blutet, bevor ich es konsumiere“).

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Greenpeace rät: rotten Sie doch bitte andere Fischarten aus!

Der aktualisierte Fischratgeber von Greenpeace rät: kein Rotbarsch, Scholle, Seeteufel, Steinbeißer und Victoriabarsch zu essen! Davon gibts nicht nämlich mehr viele. Lieber Karpfen, Forelle und Pangasius (Aquakultur; hauptsächlich aus Südostasien; Aufzucht und weltweiter Transport ist nachweislich ökologischer Unsinn!) töten lassen und „konsumieren“. Davon haben wir ja noch genug. Greenpeace rät, nur Fisch aus gesunden Beständen zu kaufen, der „mit schonenden Methoden“ gefangen wird. Das ist ungefähr genauso ein Dummgelabere wie das humane töten von („Bio-„)Säugetieren.

Wir raten: essen Sie am besten keinen Fisch und informieren Sie sich zum Thema „Überfischung“ – und nehmen Sie Greenpeace nicht mehr ernst. Das tun wir schon lange nicht mehr.

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Vegetarier fliegen nicht?

Da fliege ich mit meiner Frau in die USA. Latürnich haben wir – wie immer – bereits im Vorfeld vegetarisches Essen geordert. Nun, es kommt wie es kommen musste: wir werden bei der Essensausgabe von einer netten Stewardess über den Bordlautsprecher ausgerufen, „die beiden Vegetarier mögen sich doch bitte melden“. Naja. Mit einem Schmunzeln nehmen wir unser wirklich köstliches Essen – indisches Mattar mit Reis – mit einem veganem(!) Cookie entgegen.

Nun, was essen die anderen > 250 Passagiere? Wir waren definitiv die einzigen an Bord, die veg* Essen geordert haben! Bei so vielen Passagieren und einem geschätzten Anteil von 8% Veg*s müssten sich noch mindestens 18 weitere Menschen fleischfrei ernähren. Nur: wo sind die? Fliegen die nicht? Melden diese nicht Ihre Essgewohnheiten an (OK, die Amerikaner sehen Vegetarier grundsätzlich als Bedrohung an, weil die ja auch kein Schweinefleisch essen…)? Lassen die ihr Fleisch zurückgehen und essen nur die Beilagen? Essen die Veg*s nichts beim fliegen und trinken nur Tomatensaft ;-)? Problem mit dem Outing als Veg?

Sind wir vielleicht doch nicht mal 8% der Bevölkerung sondern gerade mal 1%? Ich bin da gerade etwas frustriert…. Wer kann das erklären? Achja: beim Rückflug war es nicht anders.

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Welt-Vegan-Tag am 1. November 2009

Die britische Vegan Society rief 1994 anläßlich des 50sten Jahrestags ihres Bestehens und der Einführung des Worts „vegan“ in die englische Sprache den „Weltvegantag“ ins Leben, der seither an jedem 1. November begangen wird.

Ein Mensch konsumiert in Deutschland durchschnittlich im Lauf seines Lebens die Körper von 600 Hühnern, 22 Schweinen, zwanzig Schafen, sieben Rindern. Hinzu kommen die Leichen vieler anderer Tiere, darunter unzählige Fische, deren Zahl nicht zu ermitteln ist, da sie so wenig als Individuen wahrgenommen werden, daß sie in den offiziellen Statistiken nur in Tonnen bemessen werden sowie die Tatsache, daß allein für den Eikonsum 70 Hennen jeweils ein Jahr leiden, um dann getötet zu werden, und ebensoviele männliche Kücken unmittelbar nach dem Schlüpfen vergast oder vermust werden. Rechnerisch leidet eine Henne für ein Ei – gleich, ob in der Pfanne, in Eiernudeln oder Keksen – mehr als einen Tag, für einen Liter Milch eine Kuh eine Stunde, für ein Kilo Käse oder ein Pfund Butter einen halben Tag. Ein gewöhnliches Stück Kuchen bedeutet, eine Kuh eine Stunde und ein Huhn 8 Stunden zu mißhandeln.

Daran ändern auch angeblich verbesserte Methoden der Gefangenhaltung nichts. Immer mehr Menschen erkennen, daß dies ethisch inakzeptabel ist, und leben daher vegan. Veganismus ist eine Lebensweise, bei der der Konsum aller „Tierprodukte“ abgelehnt wird. Dies betrifft neben der Ernährung z. B. auch Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände aus Haut und anderen Tierprodukten („Leder“, „Seide“, Tier“wolle“ usw.).

Wir rufen daher dazu auf, in Zukunft keine Tiere mehr zu quälen und umzubringen. Kurz: vegan zu leben.

Text von veganismus.de – Weitere Pro Vegane Seite: pro-vegan.info