Schweizer Darmwürste in Gefahr!

Die Schweiz ist in Aufruhr. Wegen fehlenden Därmen Teilen des Verdauungstraktes von Rindern – die zur Herstellung derer geliebten Cervelat-Wurst benötigt werden – sehen die Eidgenossen die Produktion selbiger zur Fußball EM gefährdet, so der Spiegel.

Gegenüber der “Neuen Zürcher Zeitung” sagte der Parlamentsabgeordnete Rolf Büttiker “Ich kann mir die Schweiz ohne Original-Cervelat (also in Därme gepresste, zerkleinerte und gewürzte Säugetiere) eigentlich gar nicht vorstellen”. Und fügt hinzu: “Auch weil sie eine sozialpolitische Dimension hat, setze ich mich für diese Wurst des Volkes ein.” Büttiker ist Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes.

Wenn der Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes schon von “sozialpolitischen Dimensionen” faselt, folgender Vorschlag: Är***e in der Politik = Därme für die Wurstproduktion, Herr Büttiker. Darm ist Darm. Und was da vorher drin war, wissen Sie am besten…

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Fleisch und Agression

Welcher Veg* kennt nicht die Agression die einem ethisch motivierten Pflanzenfresser bei Diskussionen entgegen gebracht wird?

Ja, es ist so einfach, Vegetarier (oder besser Veganer) zu werden, wenn man mal genau überlegt, was man da ißt …

Gequälte und ermordete [der Tatbestand "Mord" ergibt sich aus dem "niederen Beweggrund", da Fleisch für uns nicht lebenswichtig ist] Lebewesen – Kadaver – Tierleichen – Aas. Nur weil der Mensch noch Ansätze von verkümmerten Reißzähnen besitzt, bedeutet das doch nicht, dass wir uns wie Hyänen oder Geier verhalten müssen, oder?

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WWF fordert Steuer auf Kuh-Abgase

Gedüngte Felder und rülpsende Kühe sind in Deutschland für elf Prozent des Treibhasgas-Ausstoßes verantwortlich (Comment: heute morgen waren es im Deutschlandfunk lt. WWF noch 32%), rechnet der WWF vor. Die Umweltschutz-Organisation schlägt deshalb Emissionssteuern für die Landwirtschaft vor, auch wenn das die Lebensmittel verteuert.

“Die rechnerisch einfachste Lösung wäre, wenn alle Menschen sich ab sofort vegan ernähren würden“, erklärte der UBA-Experte. Das werde jedoch kaum passieren. Schulz verweist auch darauf, dass ein Verzicht auf Viehhaltung die Landwirtschaft existentiell bedrohen würde. (Comment: schon wieder diese olle Leier…)

Als guten Kompromiss empfiehlt Schulz die mediterrane Ernährung. Ein Italiener beziehe nur etwa 25 Prozent seiner täglichen Kalorienaufnahme aus tierischen Quellen, die Deutschen dagegen bei 39 Prozent. “Lebensfreude und weniger Fleisch sind also durchaus vereinbar”, meint Schulz. Quelle: www.spiegel.de

Comment: Schon pervers, dass töten von Tieren als Lebensfreude zu bezeichnen. Aber immerhin ein derber Rückschlag für die überzeugte Fleischesserin Frau Merkel. Wie soll man die Automobil-Industrie zum umdenken bewegen, wenn man sich selbst den Magen mit Leichen füllt, deren “Produktion” mehr CO2 verursacht, als der Autoverkehr?

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Lecker: 180 Tonnen Ekelfleisch

Ein Betrieb aus Bayern hat weitaus mehr Fleischabfälle quer durch Deutschland geliefert als bisher bekannt. Laut Staatsanwaltschaft sind bis zu 180 Tonnen Gammelfleisch in Umlauf gebracht und vermutlich schon verzehrt worden. Da wünschen wird doch weiterhin einen guten Appetit. Quelle: Spiegel

Währenddessen wirbt das Fleischerhandwerk-Gewerbe mit Fernsehkoch Andreas C. Studer. In Studer sieht der Deutsche Fleischer-Verband einen authentischen Botschafter für die Stärken des Fleischerhandwerks. Mensch sieht: auch bekannte TV-Köche sind sich nicht zu Schade, für Massentierhaltungsprodukte der fleischverarbeitenden Industrie zu werben. Hauptsache die Taler rollen… Immerhin hat diese Werbung in Zeiten neuer Fleischskandale schon was (unfreiwillig) komisches.

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Maul- und Klauenseuche in England: Sie werden wieder verbrannt…

In “schöner” Regelmäßigkeit die gleichen Bilder und die Angst vor einer Epidemie – als Folgen der Massentierhaltung. Diesmal (wieder) England: MAUL- UND KLAUENSEUCHE.

“Es werde “Tag und Nacht” gearbeitet, um die Maul- und Klauenseuche in seinem Land einzudämmen, beteuert Großbritanniens Premier Gordon Brown.” Unter “Arbeit” versteht Mr. Brown dabei Massentötungen. Es sind aber diesmal nicht die Mägen der Verbraucher/Konsumenten in deren Auftrag die Tötungen duchgeführt werden, sondern die blanke Angst vor einer Epidemie.

“Wir haben umgehend die Tötung aller Rinder der Farm eines Hofes im südenglischen Wanborough in dem die Maul- und Klauenseuche (MKS) festgestellt worden war – sowie die Verbrennung der Kadaver angeordnet”, sagte Großbritanniens Chef-Veterinärin Debby Reynolds.

Ja, die Angst geht bei den Fleischessern wieder um… Also werden wieder Tiere verbrannt. 2001 – beim letzen Ausbruch der MKS – waren es sechs Millionen Tiere, die zum Wohle des Verbrauchers getötet und verbrannt wurden. Mal sehen wie viele es jetzt werden. Und danach gibts wieder billig rosa Fleisch aus dem Massentierhaltungsregal: diesmal vom Schwein oder doch lieber vom Huhn?

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Verdrängung und Ignoranz

“Wer mit seinen Kindern Ferien auf dem Bauernhof macht, will zwar im Dreck wühlende Schweine, frei laufende Hühner und glückliche Kühe auf der Weide sehen. Beim nächsten Einkauf ist das aber vergessen oder zumindest verdrängt: Was dann zählt ist der Preis. Und billig ist nun mal das Fleisch aus der Massentierhaltung.” Weitere unbequeme Tatsachen in der aktuellen Öko-Test. Ausgabe August 2007 (Dosier Ökologische Ernährung).

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Ein Kilo Fleisch verursacht 36 Kilogramm Kohlendioxid

Die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt. Das hat eine japanische Studie zur Umweltbilanz von Rindern ergeben. Am klimaschädlichsten ist das Methan, das die Tiere bei der Verdauung ausstoßen.

Vegetarische Ernährung schützt das Klima: Der CO2-Rechner des bayrischen Umweltministeriums weist für Vegetarier einen deutlich geringeren Kohlendioxid-Ausstoß aus als für typische Fleischesser. Der Steak-Liebhaber kommt demnach auf 1,82 Tonnen CO2 pro Jahr, Vegetarier hingegen auf weniger als eine Tonne. Mehr beim Spiegel

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Globalisierungsgegner bei McD und Konsorten

G8: “Fleisch frisst Hirn” oder wie sich Globalisierungskritiker lächerlich machen

Erst Bob Geldorf bei BILD und nun erfährt man, was viele Globalisierungskritiker essen: McDonalds, Burger King, Pizza Hut und Coca Cola. Dabei stehen gerade einige dieser Multi-Unternehmen durch ihre industrielle Fleischproduktion im Fokus der Proteste.

Und da fragen sich die Globalisierungskritiker, warum die Politiker sie nicht ernst nehmen? Mehr…

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Ahhhhhhh. Morddrohung gegen Knut!

Jetzt ging gegen den Liebling der Nation, dem Eisbären Knut, eine Morddrohung ein. “Unfassbar”, sagte gestern eine Frau im Fernsehen, “…denn Knut ist ja noch ein unschuldiges Kind! Und welcher normale Mensch tötet schon ein Kind?”. Dabei hat die besorgte Frau wohl vergessen, das Kalbsschnitzel, Ferkel am Spieß oder Lammrücken auch von Tierkindern stammen.

Und wie sagte eine Berliner Polizeisprecherin: “Die Drohung scheint von einer offenbar geisteskranken Person zu stammen.” Da scheint sie sicherlich Recht zu haben. Denn: wer tötet schon Tierkinder? Und wie krank muss man sein, um diese Tierkinder dann auch noch zu verspeisen?

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Persönliche CO2-Bilanz

Mit einem Programm des Bayerisches Landesamtes für Umweltschutz können Sie Ihren persönlichen Energieverbrauch und die dadurch entstehenden CO2 -Emissionen abschätzen und dann Ihre Werte mit dem deutschen Durchschnitt vergleichen. Ein Blick auf Ihre eigene Bilanz zeigt Ihnen sofort die Auswirkungen Ihres Handelns. Ergänzend erhalten Sie Tipps, was Sie persönlich zur Verringerung von Treibhausgasen und damit zum Klimaschutz beitragen können. Zu Ihrer persönlichen CO2-Bilanz…

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