Archiv der Kategorie:
"Neues von der Fleischmafia"

BGH-Urteil: Greenpeace darf Müller-Milch als “Gen-Milch” bezeichnen

Nach einem jahrelangen Streit hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Greenpeace die Milch von Müller-Milch (Marken der Theo-Müller-Gruppe - Müller, Weihenstephan und Sachsenmilch) als “Gen-Milch” bezeichnen darf.

Milch von Kühen die mit gentechnisch verändertes Futter gefüttert werden, nennt Greenpeace “Gen-Milch”. Mehr beim Spiegel…

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Neues von den Wurst-Fabrikanten

Lebensmittel: Gammelige Schweineköpfe zu Wurst verarbeitet

Tonnenweise stinkende, vergammelte und eitrige Schweineköpfe sollen zu Wurst verarbeitet worden sein. Davon erzählen jetzt die ehemaligen Mitarbeiter des Betriebes.

Nach einem Vorabbericht des ARD-Fernsehmagazins “Report Mainz” vom Montag sollen in dem Betrieb im niedersächsischen Lohne seit März 2007 wöchentlich rund vier Tonnen stark stinkende, verschimmelte und vereiterte Schweineköpfe für die Wurstproduktion zerlegt worden sein. Das Gammelfleisch sei mit genießbarem Fleisch gemischt und an Wurstproduzenten in Deutschland, Rumänien und Russland verkauft worden. Polizei und Staatsanwaltschaft hätten den Betrieb am Sonntagabend durchsucht. www.zeit.de

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Schweizer Darmwürste in Gefahr!

Die Schweiz ist in Aufruhr. Wegen fehlenden Därmen Teilen des Verdauungstraktes von Rindern - die zur Herstellung derer geliebten Cervelat-Wurst benötigt werden - sehen die Eidgenossen die Produktion selbiger zur Fußball EM gefährdet, so der Spiegel.

Gegenüber der “Neuen Zürcher Zeitung” sagte der Parlamentsabgeordnete Rolf Büttiker “Ich kann mir die Schweiz ohne Original-Cervelat (also in Därme gepresste, zerkleinerte und gewürzte Säugetiere) eigentlich gar nicht vorstellen”. Und fügt hinzu: “Auch weil sie eine sozialpolitische Dimension hat, setze ich mich für diese Wurst des Volkes ein.” Büttiker ist Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes.

Wenn der Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes schon von “sozialpolitischen Dimensionen” faselt, folgender Vorschlag: Är***e in der Politik = Därme für die Wurstproduktion, Herr Büttiker. Darm ist Darm. Und was da vorher drin war, wissen Sie am besten…

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Lecker: 180 Tonnen Ekelfleisch

Ein Betrieb aus Bayern hat weitaus mehr Fleischabfälle quer durch Deutschland geliefert als bisher bekannt. Laut Staatsanwaltschaft sind bis zu 180 Tonnen Gammelfleisch in Umlauf gebracht und vermutlich schon verzehrt worden. Da wünschen wird doch weiterhin einen guten Appetit. Quelle: Spiegel

Währenddessen wirbt das Fleischerhandwerk-Gewerbe mit Fernsehkoch Andreas C. Studer. In Studer sieht der Deutsche Fleischer-Verband einen authentischen Botschafter für die Stärken des Fleischerhandwerks. Mensch sieht: auch bekannte TV-Köche sind sich nicht zu Schade, für Massentierhaltungsprodukte der fleischverarbeitenden Industrie zu werben. Hauptsache die Taler rollen… Immerhin hat diese Werbung in Zeiten neuer Fleischskandale schon was (unfreiwillig) komisches.

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Maul- und Klauenseuche in England: Sie werden wieder verbrannt…

In “schöner” Regelmäßigkeit die gleichen Bilder und die Angst vor einer Epidemie - als Folgen der Massentierhaltung. Diesmal (wieder) England: MAUL- UND KLAUENSEUCHE.

“Es werde “Tag und Nacht” gearbeitet, um die Maul- und Klauenseuche in seinem Land einzudämmen, beteuert Großbritanniens Premier Gordon Brown.” Unter “Arbeit” versteht Mr. Brown dabei Massentötungen. Es sind aber diesmal nicht die Mägen der Verbraucher/Konsumenten in deren Auftrag die Tötungen duchgeführt werden, sondern die blanke Angst vor einer Epidemie.

“Wir haben umgehend die Tötung aller Rinder der Farm eines Hofes im südenglischen Wanborough in dem die Maul- und Klauenseuche (MKS) festgestellt worden war - sowie die Verbrennung der Kadaver angeordnet”, sagte Großbritanniens Chef-Veterinärin Debby Reynolds.

Ja, die Angst geht bei den Fleischessern wieder um… Also werden wieder Tiere verbrannt. 2001 - beim letzen Ausbruch der MKS - waren es sechs Millionen Tiere, die zum Wohle des Verbrauchers getötet und verbrannt wurden. Mal sehen wie viele es jetzt werden. Und danach gibts wieder billig rosa Fleisch aus dem Massentierhaltungsregal: diesmal vom Schwein oder doch lieber vom Huhn?

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Tonnenweise widerlich - aber Hauptsache billig

Erneut dürfen die Fleischesser (Neudeutsch: Verbraucher oder Kosumenten) dem Ekel ins Gesicht blicken: fast überall in Deutschland haben die Behörden abgelaufenes Fleisch (Produkte) mit gefälschten Etiketten beschlagnahmt.

Aber statt etwas an ihren Essgewohnheiten zu ändern - und sich vegetarisch oder vegan zu ernähren - entmündigt sich der Fleischesser mal wieder selbst und gibt die Verantwortung wieder an Politiker und Tiermörder (Neudeutsch: Produzenten) weiter.

Die Kunden der Fleischmafia haben es nicht besser verdient: der deutsche Wunsch nach dem täglichen Schnitzel ließ erst diese Mörderindustrie entstehen, die nunmehr kaum zu kontrollieren ist. Hauptsache billig, gell?

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«Fast Food Nation»: Neuer Film kritisiert McDonald’s

McDonald’s unter Druck: Nach «Super Size Me» prangert nun der Film «Fast Food Nation» den Giganten an. Noch bevor der Streifen im Kino läuft, löst er hitzige Debatten aus.

Um was geht es: The Big One ist der neuste Hamburger einer Fast-Food-Kette und er drängt sich auf, das beste Produkt zu werden. Dennoch stimmt irgend etwas mit der Fleischqualität nicht. Ein Angestellter wird deshalb beauftragt das Verpackungswerk zu besichtigen. Das wirkliche Vermächtnis der Fast-Food-Kette enthüllend, entwickeln er und seine Freunde einen eigenen Plan um Amerika davor zu stoppen eine FAST FOOD NATION zu werden. Ein intelligenter Thriller im Stil von «Traffic» und «Super Size Me».

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung distanziert sich von dem Film. «Fast Food Nation» enthalte reisserische Komponenten und habe keinen Ernährungsbezug, so Sprecherin Pascale Mühlemann. Daher habe man das Kooperationsangebot des Zürcher Filmverleihs Ascot Elite abgelehnt. «Der Verband will nicht auf Konfrontation gehen mit der Fastfood-Industrie», vermutet Valerio Bonadei von Ascot Elite. Mehr (u.a. ein sehenswerter Trailer)…

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Kostenloses Internetspiel zeigt satirisch die Geschäftspraktiken von McDonald’s

Ein von italienischen Globalisierungsgegnern der Vereinigung Molleindustrie produziertes, kostenloses Internetspiel namens “McDonald’s Videogame” soll als neues Werkzeug im Kampf gegen die Geschäftspraktiken des Großkonzerns dienen.

Ziel des Spiels ist es, durch Rindermästung und anpflanzen von Soja mit Hilfe von Hormonen und genmanipuliertem Saatgut möglichst viele Hamburger zu verkaufen. Eventuelle Imageschäden können durch den Einsatz von Bestechungsgeldern verhindert werden. www.mcvideogame.com

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Urteil: Tierschützer dürfen nicht mit Bildern provozieren

Tierschützer dürfen nicht mit drastischen Fotos verletzter oder gequälter Tiere in der Öffentlichkeit für ihre Anliegen werben. Das Arnsberger Verwaltungsgericht hat in einer am Freitag veröffentlichten Entscheidung festgestellt, daß Bürger nicht ohne Zustimmung und unvorbereitet mit derartigen Bildern konfrontiert werden dürfen. Orignal News

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Provokante Plakate sollen britische Jugend vor Fast Food bewahren

Die britische Herzstiftung BHF startete am Montag eine Aktion, durch die die Jugendlichen davon abgehalten werden sollen, Fast Food zu essen. Auf Plakaten sind die Zutaten von Fast Food zu sehen. Ein Plakat zeigt ein Brötchen, welches mit Knochen, Knorpel und blutigem Bindegewebe belegt ist. Die Plakate, die die Zutaten von Hamburgern, Hot Dogs und Chicken-Nuggets aufzeigen, sind teilweise zensiert. Die Jugendlichen sollen dadurch ihre Ernährung überdenken. Original News

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