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"Folgen der Massentierhaltung"

Verdorben haltbar und keine Gefahr für die Gesundheit

roentgenClostridium estertheticum nennt sich das kälteliebende Bakterium, dass flux nach der WM-Halbfinale-Niederlage gegen Spanien, vakuumverpacktes Wild, Lamm oder Rindfleisch verdirbt. So richtig verderben tut es aber anscheinend nicht, denn das dann schleimige und extrem stinkende Fleisch gilt nach Angaben des “Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (BfR)” aber nicht als krankheitsauslösend und sei deshalb in der niedrigsten Risikogruppe eingestuft worden.

Wissenschaftler tippen von einer maximal zweistelligen Anzahl Tonnen Fleisch, dass die Runde macht - was ja heutzutage geradezu vernachlässigbar und tolerierbar wäre. Denken wir an die ersten Zahlen 2008, die wegen dem irisches Dioxin-Fleischs durch die Medien geisterten. Zuerst waren es ganze 2,4 Tonnen und am Ende offiziell 2000 Tonnen.

Also bitte keine Panik an der Fleischtheke: es ist Grillsaison.

Das BfR betont, dass Vergleiche mit Gammelfleisch daher nicht gezogen werden sollen (böse TAZ!). Befürchtet man wieder einen Verkaufseinbruch bzw. Kaufverlagerung zu anderen Kadaver-Produkten? Das wäre ja bitter, für die armen Fleischproduzenten. Also: es ist kein Gammelfleisch. Es ist Grillsaison. Und bei billigem Massentierhaltungsfleisch muss man nun mal Abstriche bei der Hygiene machen.

Es gammelt doch nur ein bisschen…

Kaufen Sie bitte weiter Fleisch. Und falls Sie so ein Stück Massentierhaltungs-Lebenkraft aus seiner Vakuumfolie zum konsumieren schälen und es stinkt zum Himmel: der Metzger Ihres Vertrauens wird es sicherlich gerne umverpacken und umettiketieren. Das gehört zum guten Service.

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Nutztiere erzeugen mehr als die Hälfte der weltweiten Treibhausgase!

Bereits im Jahre 2006 hat die Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) veröffentlicht, dass die weltweite Fleischproduktion für 18% der durch Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich ist.

Für das World-Watch-Institut haben nun 2 Umweltwissenschaftler der Weltbank diese Zahlen nachgerechnet und korrigiert: Die FAO, welche sich weltweit für einen höheren Fleischkonsum einsetzt, hat bei ihren Berechnungen einiges “übersehen”, anderes unterschätzt und manche Emmissionen falsch zugeordnet.

Nach Korrektur dieser Fehler und Anpassung an den aktuellen Stand der “Tierproduktion” (von 2006 bis 2009 hat sich diese weltweit weiter erhöht) stellten die Wissenschaftler fest, dass der Beitrag der Produktion tierischer Produkte auf die Treibhausgase mindestens (!) 51% betragen!

Statt den von der FAO berechneten 7516 Millionen Tonnen CO2-eq pro Jahr erzeugt die Produktion tierische Nahrungsmittel ganze 32564 Millionen Tonnen CO2-eq.

Dies heisst: Selbst wenn man weltweit auf alternative Energien umsteigen würde, alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen und alle Autos und Flugzeuge verbieten würde, wäre der Effekt fürs Klima kleiner, als wenn man die Ernährung von tierischen auf pflanzliche Produkte umstellen würde.

Der ganze Artikel aus dem aktuellen WorldWatch-Magazin ist online erhältlich: Livestock and Climate Change.
Presseerklärung des World-Watch-Institutes: Livestock Emissions: Still Grossly Underestimated?
Veröffentlicht hat diese Meldung: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)

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Schweinegrippe! Na und?

Was soll man großartig zur Schweinegrippe schreiben? “Esst mehr Schweinefleisch” bietet sich an, wenn man die Nachrichten liest:

“Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht keine Gefahr durch den Verzehr von Schweinefleisch. Allerdings kann es trotzdem nicht ausgeschlossen, dass die Verbraucher zumindest kurzfristig weniger Schweinefleisch als zuvor nachfragen werden.” FAZ

“Ja, Schweinefleisch ist ungefährlich. Das ist wichtig.” Professor Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts.

“Der Verzehr von Schweinefleisch sei völlig unbedenklich - für das Schinkenland Spanien eine überaus wichtige Information.” sueddeutsche.de

Die EU-Kommission will in Zukunft nur noch von der “Neuen Grippe” sprechen. Damit will Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou auch negative Auswirkungen auf europäische Schweineproduzenten verhindern. “Der Verzehr von Schweinefleisch ist sicher, vorausgesetzt, es ist gekocht”, betonte sie. Die Verwendung des Begriffs Schweinegrippe könnte dagegen suggerieren, dass dem nicht so sei.” tagesschau.de

Schweinefleisch macht als beliebtestes Grillgut mit 88 Prozent einen nicht unerheblichen Teil der doitschen “Esskultur” aus. Also haut (weiter) rein!

Ansonsten wären einige Informationen über den Ursprung der Seuche hilfreich. Auch wurden bisher keine Informationen veröffentlicht, wie viele Schweine “gekeult” werden/wurden. Immerhin sorgt man sich um die Absatzzahlen von Schweinefleisch. Mal sehen, wann die ersten Politiker demonstrativ Schweinefleisch vor laufenden Kameras essen, um zu zeigen, dass dies völlig unbedenklich ist. Die Asiaten haben es bei der Vogelgrippe vorgemacht. Erfolgreich.

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”Wozu Fangquoten? – Bei uns zuhause kommt der Fisch aus der Dose!

Bis zum Jahr 2048 sind die Meere leer gefischt

Das Artensterben galoppiert. Regelmäßig dokumentieren Studien den Niedergang bestimmter Arten – jetzt hat ein internationales Forscherteam aus Ökologen und Ökonomen den großen Überblick über die Biodiversität in den Ozeanen unternommen. Das in der aktuellen Ausgabe von [extern] Science (Vol 314 vom 3. November 2006) veröffentlichte Fazit ist eindeutig: Wenn das Artensterben im derzeitigen Tempo voranschreitet, sind wilde Meerestiere ab 2048 von der Speisekarte verschwunden.

Ein lesenswerter Artikel von Katja Seefeldt, erschienen bei Heise… mit vielen ignoranten Kommentaren in den Foren.

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Die Menschheit isst immer mehr Fleisch

In Entwicklungsländern kann die Nahrungsproduktion nicht mit der Nachfrage mithalten.

PARIS/WIEN. Die Menschen werden immer mehr zu Fleischessern. Schon im letzten Vierteljahrhundert hat sich die weltweite Fleischproduktion fast verdoppelt - und auch für die nächsten zehn Jahre gehen Experten von jährlichen Steigerungsraten des Fleischkonsums von rund drei Prozent aus. Der Löwenanteil dieser Ernährungsrevolution passiert laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht von OECD und Welternährungsorganisation FAO in der Dritten Welt. Die ärmeren Staaten verbrauchen demnach zusammen erstmals mehr Fleisch als die Industriestaaten. (www.diepresse.com)

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Vogelgrippe: Eine weitere Auswirkung des massiven Fleischkonsums

Die Gefahr einer weltweiten Pandemie, ähnlich der von 1918, ist nach wie vor vorhanden. Die Ursache ist auch diesmal, wie schon damals, ein neues Grippevirus dass durch die Tierhaltung entstand. Damals starben 40-50 Millionen Menschen daran. Durch die heutige vernetzte Welt könnten es wesentlich mehr werden. Doch der Geflügelfleischkonsum geht munter weiter: Deutsche essen weiter Geflügel (20.10.2005). Das wird sich schlagartig ändern, wenn die ersten Fälle von Vogelgrippe ind Deutschland bekannt werden. Erst dann bekommt der Verbraucher wieder Panik. Siehe BSE.

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Massentierhaltung: Sprungbrett für Krankheiten

Massentierhaltung birgt zunehmend hohe Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier. Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Schweinepest: Die Großställe und Legebatterien sind Brutstätten für Krankheitserreger. Davor warnt die Welttierschutzgesellschaft (WSPA) anlässlich einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese Woche in Mexiko. Mehr…

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Massentierhaltung: Vogelgrippe

Die Vereinten Nationen nehmen die Gefahr einer Mutation der vor allem in Asien grassierenden Vogelgrippe sehr ernst. Die Organisation warnt davor, dass eine entsprechende Grippe-Pandemie schlimmstenfalls bis zu 150 Millionen Menschen das Leben kosten könnte. Generalsekretär Kofi Annan hat einen Chefkoordinator gegen die Vogelgrippe ernannt. US-Präsident George W. Bush denkt laut darüber nach, wie eine Massenquarantäne durchzusetzen wäre und ob im Fall einer Grippe-Epidemie in den USA das Militär eingesetzt werden solle. Mehr… (Weitere Infos zur Vogelgrippe: Wie alles begann…)

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Es ist genug zu Essen für alle da - trotzdem nimmt der Hunger zu

Immer mehr Menschen auf der Welt verhungern oder sterben an den Folgen des Hungers. Dabei gibt es genug Lebensmittel für alle und längst mehr Übergewichtige als Unterernährte. Jede Sekunde stirbt ein Mensch an den Folgen der Unterernährung, fast 100.000 sind es jeden Tag, mehr als 30 Millionen jedes Jahr. In Zeiten von Gen-Pflanzen und High-Tech-Landwirtschaft bleibt der Hunger die Todesursache Nummer eins in der Welt: Noch immer sterben laut Welternährungsprogramm (WFP) mehr Menschen an Unterernährung als an Aids, Malaria und Tuberkulose zusammen, und der Hunger fordert auch mehr Opfer als alle Kriege. Mehr…

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