…und typische Gegenargumente

Jeder Pflanzenesser wird früher oder später von Fleischessern nach seinen Beweggründen zur fleischlosen Ernährung gefragt. Dies ist Anfangs noch recht interessant und vielleicht auch amüsant, weicht aber meiner Erfahrung nach früher oder später dem Frust der ewigen Rechtfertigung, der unglaublichen Dummheit und unendlichen Ignoranz einiger Zeitgenossen.

Hier einige Argumente, die Antworten zu dem Wie & Warum der fleischlosen Ernährung geben. Aber Achtung: auch wenn die meisten Fleischesser den folgenden Argumenten folgen und diese auch verstehen können, wird sich wahrscheinlich nichts, aber auch gar nichts an deren Einstellung ändern! Die Ignoranz kann einen ganz schön ankotzen, wenn fast jede Diskussion mit “aber es schmeckt mir einfach”* oder “ich kann und will nicht darauf verzichten” ausgeht!

Eine richtig gute Argumentationssammlung findet Mensch hier.

Grund Argument Gegenargument Effizienz
Ethisch/Moralisch Nutztiere werden heute so brutal gezüchtet, gehalten, transportiert und getötet, dass Fleischessen schon aus ethischen Gründen unverantwortlich ist. “Wir sind die Krone der Schöpfung.” – “Fleisch ist lebensnotwendig” – “Alles Lügen von Öko-Spinnern” Ansichts- und häufig auch Religionssache
Gesundheitlich Die Überernährung mit tierischem Eiweiß und Fett stellt, wie mittlerweile aus vielen Untersuchungen bewiesen, vielmehr ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Damit die moderne Tierproduktion überhaupt noch rentabel ist, werden die Tiere mit chemischen Zusatzstoffen und Antibiotika aufgemästet. “Oma wurde 80 mit rauchen, saufen und Fleisch.” – “Ungesund. Der Mensch braucht Fleisch. Wir sind Fleischesser.” – “Wenn man so denkt, dann darf man ja nix mehr essen.” Löst oft Gleichgültigkeit aus. Es wird mit Unwissen brilliert und argumentiert.
Ökonomisch
Ökologisch
Weil die heute übliche, durchschnittliche Fleisch(über)ernährung zehnmal so viel Land und Energie benötigt wie eine vegetarische Kost, ist diese Essgewohnheit hauptverantwortlich am Hunger der Dritten Welt und an der massiven Zerstörung der Umwelt. “Die Zahl der Erdbevölkerung steigt doch ständig. Und wenn durch fleischlose Ernährung in der 3.Welt Länder die Sterblichkeitsrate zurückgeht, wird das Ganze weltweit unkontrollierbar. Also leiste ich damit ein Beitrag gegen die Überbevölkerung.” (Ich schwör’: das hat mir schon jemand als Gegenargument entgegen gebracht!) – “Du isst den Tieren ja das ganze Futter weg” Gleichgültigkeit.
Pflanzlich Ich hasse Pflanzen. (Ironisch) Sehr oft wird versucht dem Vegetarier unterzujubeln, das Pflanzen auch leben (wollen), Gefühle haben oder Schmerzen erleiden. Dabei werden allgemeine Vermutungen ohne wissenschaftliche Beweise herangezogen. Obwohl dieses Gegenargument eigentlich jeglicher Beschreibung spottet, muss man immer darauf gefasst sein, das es einem ernsthaft entgegen geschmettert wird.

  1. Es ist nicht erwiesen, dass Pflanzen Gefühle wie Tiere empfinden können. Sie besitzen kein zentrales Nervensystem (ZNS). Außerdem ist kein Gehirn vorhanden.
  2. Erwiesen ist, das Pflanzen durch Musik oder Stimmen besser wachsen und leben. Dabei sollte Mensch bedenken, dass es sich dabei im Grunde um nichts als leichte Luftzüge handelt. Deshalb gedeihen Pflanzen in Räumen mit geöffnetem Fenster besser als in geschlossenen Räumen. Noch was: Pflanzen erfreuen sich beim “angesprochen-werden” enorm an dem ausgeatmeten Kohlendioxid.
  3. Der wichtigste Grund: auch die Tiere werden mit Pflanzen gefüttert. Und dabei ist die Ausbeute sehr schwach: für ein Kilogramm Fleisch muss ca. 15 Kg pflanzliches Futter verbraucht werden. Alleine durch diese Tatsache ist das Argument ausgehebelt.
Hier offenbart sich Bildungsstand und Lektüre bestimmter Massenzeitungen.
Allergisch Ich habe eine Fleischallergie. - Sehr effektiv. Löst bei vielen Fleischessern Mitleid aus :-) Sache ist schnell erledigt.
Sucht…? Wenn man einigen Fleischessern den Vorschlag macht, sich mal eine Woche ohne tote Tiere zu ernähren, zeigen diese äußerst bedenkliche Verhaltensmuster und Ausreden. Viele behaupten, sie können nicht auf Fleisch verzichten. Bei der Feststellung, das es sich dabei um sucht-ähnliche Symptome handelt, flippen einige dieser Spezies regelrecht aus. “Ich kann nicht auf Fleisch verzichten.” Fleischesser rasten hier manchmal richtig aus. Mal ausprobieren :)

*Wer Fleisch vor allem aus Geschmacksgründen isst, den wird es vielleicht TRÖSTEN, dass Fleisch AN SICH nach nichts groß schmeckt. Prozeduren zur dessen geschmacklicher Aufwertung wie typische Fleischgewürze, Grillen und Braten machen die eigentliche Finesse aus. Dagegen gibt sich ein ein gut hergestelltes Soja-Grillwürstchen geschmacklich kaum etwas mit einem „echten“. Es gibt sogar Produkte, die so gut „nachgemacht“ sind, dass einen als Vegetarier schon mal ein Schrecken durchzucken kann, wenn man in ein solches reinbeisst, so nach dem Motto: “Hilfe, haben die mir da doch zufällig Fleisch untergejubelt! (bei Freunden zum Essen eingeladen). Blog bei Zeit.de

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Comments (90)

  • #1 by Hanna at Oktober 3rd, 2009

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    Sehr dämlich finde ich auch :”Wenn wir Tiere nicht essen würden, würden wir sie nicht züchten und sie hätten keine Chance zu leben”

  • #2 by Sascha at Oktober 12th, 2009

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    Und wie gesagt, konstruktive Gegenargumente fehlen hier, es hat mehr den Anschein bestimmter Massenzeitungen, die Schlagzeilen machen wollen.
    Fleischesser, bzw eure Mitmenschen als eine andere Spezies hinzustellen, bestätigt meine Ansichten weiterhin, zudem die Kommentare, die “uns” Fleischesser als Idioten darstellen…
    Und wo soll das Problem sein, dass manchem Menschen nun mal Fleisch mehr schmeckt als viele Gemüsesorten? Ich distanziere mich allerdings vom Fastfood, da dort alles gleich schmeckt.

  • #3 by Esme at Oktober 27th, 2009

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    Ziemlich dämliche Gegen”argumente”, wie ich finde. Ich esse Fleisch. Aber bei solchen Argumenten kann ich schn verstehen, wenn einen eine Diskussion in den Wahnsinn treibt. Wobei ich von Veganern auch schon emotionale und nicht fundierte Argumente gehört habe.
    Ich finde es ziemlich sinnlos, wenn Leute mit einer unterschiedlichen Lebenseinstellung sich ständig anfeinden, es kann doch jeder leben, wie er möchte. Konstruktiv ist das sicherlich nicht.

  • #4 by Anni at Oktober 30th, 2009

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    äh? tiere sind nicht dafür da das man sie isst! sie sind auch lebewesen okay -.-”

  • #5 by Andreas at November 24th, 2009

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    @ Esme
    in deinem Kommentar ist genau das Problem enthalten.
    Du meinst mit “jeder kann so leben wie er möchte” jeden Menschen in den Industrienationen, keinen Menschen der dritten Welt und schon lange keinen anderen Erdling

    Traurig traurig diese angewachsenen Scheuklappen

  • #6 by martin at November 28th, 2009

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    Dumme Sprüche gibt es oft. Auf http://veganismus.de gibt es auch ein FAQ, das bei solchen Fällen helfen kann.

  • #7 by Michi at Januar 6th, 2010

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    Hallo Leute,

    die Idee einer Dialektik – Argument/Gegenargument ist als Grundidee super.
    Ihr dürft aber nicht so argumentieren wie ihr es hier tut. Ihr wollt ja überzeugen. Wenn ihr jetzt Fleischesser gleich lächerlich macht, dann ziehen sie sich gleich zurück. Ein Fehler, denn man will ja Leute vom falschen überzeugen und wenn man ihnen gleich sagt, dass sie dumm sind, dann denken sie auch nicht mehr.

    Schaut euch das nochmal an. so ist es schade um die gute Grundidee.

    Liebe Grüße
    Michi

  • #8 by BreeBree at Februar 21st, 2010

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    Vegan oder Vegetarisch kann doch wirklich nur jemand in einer Wohlstandsgesellschat sein. Ein Großteil der Menschen aus der 3. Welt, ist froh überhaupt was essen zu können.
    Mein Problem bei dieser Thematik ist immer, dass man als “Fleischfresser” sofort als schlechter u böser Mensch abgestempelt wird. Muss man denn gleich so militant sein?

  • #9 by VegNet at Februar 22nd, 2010

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    >militant?

    Veg*s benutzen keine Waffen. Veg*s lassen auch keine andere Tiere töten, um diese dann zu verspeisen.

    Gewalttätig ist jedoch der Fleischesser, der jemandem dafür den Auftrag erteilen. Also nochmal: wer ist der Aggressor und wer ist der “Böse”?

  • #10 by fabian at Februar 22nd, 2010

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    Einige der beschriebenen Reaktionen von Nichtvegetariern sind auch mir bekannt. Als sogenannter “Flexitarian”, konsumiere ich in Maßen tierische Erzeugnisse aber auch gelegentlich Fleisch- und ja ich könnte ein Tier selbst töten um alle gegenseitigen Vorurteile auszuräumen. Trotzdem: ich habe ganz klare Vorstellungen von Ethik, Moral und Ökologie-reflektiere meinen Lebensstil und somit auch meine Ernährung. Es ist zwar manchmal hilfreich ein paar Gegensprüche in petto zu haben, letztendlich ist jedoch entscheidend, welchen Lebensstil DU für dich verantworten kannst, und was DEINER Ansicht nach dafür spricht. Fatalismus überzeugt vielleicht vereinzelt- aber selten nachhaltig. Daher lenke den Fokus auf die dir wesentlich erscheinenden positiven Aspekte und die damit verbundenen Vorteile deiner Lebensart, verurteile dein Gegenüber nicht, wenn Du deine Mitmenschen sensibilisieren und für deine Sache gewinnen möchtest. Auch ich beschäftige mich -dank einer immer größer werdenden und meist toleranten-Gemeinde vegan lebender Menschen, intensiv mit dieser Lebensphilosophie.

  • #11 by VegNet at Februar 23rd, 2010

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    >konsumiere ich in Maßen tierische
    >Erzeugnisse aber auch gelegentlich Fleisch-

    >Trotzdem: ich habe ganz klare Vorstellungen von Ethik, Moral

    Das war offensichtlich und hättest du nun nicht noch schreiben müssen ;)

  • #12 by Carmen at Februar 28th, 2010

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    Also ich finde es eine himmelschreiende Dreistigkeit, dass sich Vegetarier von Fleischessern als militant hinstellen lassen müssen und sie andere angeblich nicht so leben lassen können wie die das wollen. Das kann doch wohl niemand wirklich ernst meinen!!!

    Ich bin mittlerweile seit 16 Jahren Vegetarier und kann aus eigener leidvoller Erfahrung berichten, dass höchstens einer von 50 Menschen interessiert nachfragt wieso ich mich dafür entschieden habe und nicht gleich versucht mich mit der Argumente-Keule totzuschlagen.

    Ständig muss ich einen Bla-Bla-Mischmasch anhören aus…”aber Salat lebt auch”…”du isst meinem Essen das Essen weg”…”Tiere werden extra gehalten zum essen”…”dir fehlen Lebensnotwenidige Vitamine”…usw. usf.

    Mir stehts is oben hin, dass ich dauernd mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten überzeugt werden soll die meine Dummheit beweisen soll (denn Vegetarismus ist ja angeblich sooo schädlich und sogar tötlich) aber in Wahrheit nur die eigene Dummheit der meisten Fleischesser zeigt, denn ich habe noch nie, noch nie auch nur ein überzeugendes Argument für das Fleisch essen gehört.
    Wo bitte hat Gemüse ein Nervensystem und spürt Schmerz? Wo sind bitte die ach so lebenswichtigen Vitamine im Fleisch? Müsste nicht nach 16 Jahren endlich der tötliche Vitaminmangel mal zu spüren sein, oder bin ich etwa ein Geist und merke ich nicht, dass ich bereits tot bin!?

    Also echt, wenn jemand militant ist dann sind es die Fleischesser. Und um mal gepflegt über die Misshandlungen und unnötigen Quälereien fast aller Tiere hinweg zusehen, wieso hat noch nicht ein Fleischesser zu mir gesagt…”Ach wie toll, du bist Vegetarier. Na dann gibts mehr Fleisch für mich.”

    PS: Für alle die den letzten Satz nicht verstehen: Damit meine ich, dass es komplett an Toleranz mangelt. Nicht den Vegetariern gegenüber den Fleischessern, sondern genau umgekehrt.

  • #13 by Manuel at März 1st, 2010

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    @(#12 by Carmen) – Ich hätte es selbst nicht besser ausdrücken können – du sprichst mir Wort für Wort aus der Seele. Lustigerweise besteht sogar eine Übereinstimmung bei den 16 Jahren fleischlosen lebens ;)

    In diesem Sinne – großes Lob an diesen Beitrag! Er bringt es genau auf den Punkt!

  • #14 by Mike at März 2nd, 2010

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    @(#12 Carmen)
    Kann ich nur unterschreiben, auch wenn ich bei weitem noch nicht so lange im Geschäft wie du bin :D

  • #15 by Tim at März 15th, 2010

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    Also irgendwie muss ich hier mal was loswerden…

    Ich bin auf diese Seite gekommen, weil ich mich für das Thema interessiert hab. Im Moment besteht meine Ernährung zu einem Großteil aus Fleisch und ich möchte das ändern, aus Gesundheitlichen Gründen und um auch mal andere Gerichte kennen zu lernen. Ich muss sagen, ich war reichlich schockiert. Hier werden Fleischesser ja verteufelt wie der Teufel persönlich. Das kommt mir reichlich extremistisch vor. Also in meinem Freundeskreis hab ich 2 Vegetarier und noch nie, absolut noch nie, haben sich Beleidigungen ergeben. Noch nie hat die eine Seite die andere versucht zu überzeugen, auch wenn man sich mal über Ernährung etc. unterhalten hat. Ich erinnere mich, dass ich damals meine Schwester immer geärgert hab, die damals Vegetarierin war. Da war ich 15, ein pubertierendes Kind. Heute bin ich 25 und sehe, wie dumm so etwas ist. Ich gestehe jedem das Recht zu, seine Ernährung fleischlos zu gestalten und akzeptiere sein Argumente. Warum ist das umgekehrt nicht möglich? Irgendwo gabs ein Thema zum aus Stammzellen gezüchteten künstlichem Fleisch. Darunter findet man sofort Kommentare über die perversen Fleischkonsumenten. Ich würde es begrüßen, wenn so etwas marktreif wird und man Fleisch essen kann, ohne dass ein Tier dafür sterben musste. Und trotzdem wird man gleich als pervers beschimpft? Ich kann verstehen, wenn Vegetarier genervt sind von blöden Sprüchen und ich kann sowas auch nicht leiden, wie schon erwähnt, aber das kann ich eben auch nicht, wenns in die andere Richtung passiert. Macht doch einfach euren Standpunkt klar. Entweder er ist überzeugend oder nicht. Er wirds aber sicher nicht sein, wenn ihr ihn mit Beleidigungen verseht.

    Tim

  • #16 by VegNet at März 16th, 2010

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    Diese “Argumente – Gegenargumente” sind aus Unterhaltungen/Diskussionen mit “Normalköstlern” entstanden. Clash with Reality!

    Also: wie oft soll ich’s noch schreiben: wir sind NICHT tolerant!

  • #17 by ella at März 18th, 2010

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    Also.Ich hab nen ziemlich großen Bekanntenkreis.Ich kenn Veganer und Vegetrarier.Ich kenn welche die wenig Fleisch essen und sehr viele die lieder viel Fleisch essen.Ich selbst bin erst seit ein paar Monaten endlich zu der Erkenntnis des Vegtarismus gekommen.Ich bin froh drum, aber andauernd kommen von irgendwelchen total verständnislosen und geblendetet Menschen solche Kommentare…ach das schmeckt doch so gutoder auch gut….ja stell dich net so an, als ob das was bringen würde nur weil du jetzt mal grad kein fleisch mehr ist…..so nach dem motto….ihr veggies seit außenseiter und wählen bringt ja auch nix weil was bewirkt schon meine stimme.in mir kochts wenn ich das höre und ich finde es furchtbar diskriminierend.und ja ich bin verdammt nochmal stolz drauf, weil ich verzichten gelernt hab!

  • #18 by Tim at März 18th, 2010

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    wenn ihr NICHT tollerant seid, dann beschwert euch auch nicht über NICHT tollerante Sprüche von Leuten mit anderen Meinungen.

  • #19 by VegNet at März 23rd, 2010

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    He! Wir haben gesagt, dass wir NICHT tolerant sind. TOLLerant sind wir aber.

  • #20 by Tim at März 29th, 2010

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    herje, war das witzig. Hauptsache man muss nicht ordenltich antworten. Darin scheinst grad du sowieso meister zu sein.

  • #21 by ngeli at März 29th, 2010

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    haha! das mit der fleischallergie ist viel zu gut! das ist absofort meine antwort auf die (entsetzte!) frage: BIST DU ETWA VEGETARIER?

    das mit den massenzeitungen/fernsehserien etc ist übrigens wirklich erschreckend. da vegetarismus ja (leider) kein mainstream ist, wird es meist direkt überzogen und mit dingen wie hippies und sogar verrückten in verbindung gebracht. eine schande.

  • #22 by VegNet at März 30th, 2010

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    Auf was bitte soll man in deinem Post antworten? Das du du persönlich wirst? Denn rein inhaltlich steht in deinen Aussagen nix drin.

    Beschweren tun wir uns nur über die fleischfressenden Evolutionsbremsen :)

  • #23 by Seksan at März 30th, 2010

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    Toleranz ist doch der ganz falsche Begriff. Wenn Tiertötung falsch ist, dann kann man nicht tolerant sein. Was man jedoch kann und sollte, ist die Menschen dort zu erreichen, wo sie stehen, um ihnen das Fehlerhafte ihres Handelns bewusst zu machen. Immerhin waren die meisten Vegetarier auch einmal Fleischesser. Das heißt aber nicht, das Fleischessen zu legitimieren.

  • #24 by Tim at März 30th, 2010

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    Mehr Inhalt, als in allem von dir. Um dir nochmal zu helfen: Wer keine Toleranz zeigt, braucht auch keine Erwarten.

    Ich finde es peinlich, Vegetariern solche Sprüche wie auf dieser Seite um die Ohren zu werfen, aber wenn Leute wie du das auch in die andere Richtung machen, brauch sich darüber auch keiner wundern.

    Schonmal überlegt, dass so eine Seite auch von (jungen) Menschen zur Meinungsbildung besucht werden könnte? Glaubst du, die werden durch Extremismus überzeugt? Durch das Beleidigen von Leuten die andere Meinungen haben?

  • #25 by Habbi at April 1st, 2010

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    @Tim: Also ich kenne keinen Vegetarier, der bisher versucht andere grundlos zu belehren oder anderen grundlos Sprüche um die Ohren gehauen hat.

    Als Vegetarier hört man leider zu oft die gleichen dummen und ignoranten Sprüche. Ich mache das in der Zwischenzeit zehn Jahre mit und jedesmal wenn ich irgendwo neue Menschen kennen lerne, muss ich mich rechtfertigen. Weißt du wie nervig das ist? Wenn man sich dauernd rechtfertigen muss weil man nicht morden will? Irgendwann entwickelt man gegen eine ganz bestimmte Art Fleischesser, die leider sehr weit verbreitet ist, eine gewisse Art von Ignoranz.

    Wenn ich mich dann unter meinesgleichen über Fleischesser lustig machen will, dann lass mich doch. Wenn ich schon überall anders von allen Seiten wegen meiner anderen Lebensweise angegriffen werde, werde ich wohl auf einer Vegetarier-Seite noch Kommentare schreiben dürfen wie ich will. Und wenn der Seitenbetreiber sich hier schon die Mühe macht, darf er auch schreiben was er will.

    Mal ganz abgesehen davon: Die Seite hat den Untertitel “Alles für Vegetarier und Pro Vegan”. Die Seite ist also eher auf Vegetarier zugeschnitten als auf Leute, die sich eine Meinung bilden wollen. Dafür benutzt man in der Regel neutralere Seiten ;)

  • #26 by Tim at April 2nd, 2010

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    @Habbi: Klar. Bitte unterscheiden zwischen “Ich lasse euch nicht” und was ich davon halte. Ich will (und kann) es niemandem verbieten, ich meine nur, dass es relativ kontraproduktiv ist. Aber das muss ja auch jeder für sich selbst entscheiden. Was aber eben nicht geht, ist, sich über nicht Vegetarier auslassen und selbst so etwas nicht einstecken können.

    Mir ist auch klar, dass viele hier diese Angriffe als Gegenwehr sehen. Das ist in meinen Augen halt Blödsinn. Aber wie immer halt: Ansichtssache.

    Den letzten Punkt seh ich allerdings ganz anders. Nur weil die Seite auf Vegetarier zugeschnitten ist, muss sie ja nicht anderes verurteilen und erst recht nicht beleidigen. Ich meine, wozu gibt es hier Erläuterungen warum die vegetarische Lebensweise besser ist, wenn die Zielgruppe nur Vegetarier sind? Bei denen erreicht man doch nix mehr, es ist doch schon erreicht? Da brauch ich keine Argumente mehr. Und da ist eben der Punkt, ich kann nicht erwarten, dass ein Fleischesser auf meine Seite kommt und meine Argumente ernst nimmt, wenn er im gleichen Zuge beleidigt wird.

    Wie oben schon geschrieben steht es jedem zu sich zu beschweren. Das geht aber auch anders. Du schreibst z.B. “Fleischesser”, statt wie so gerne “Fleischfresser”. Die Ausdrucksweise ist für mich ein extremer Unterschied. Und sowas wie VegNet schrieb: “fleischfressenden Evolutionsbremsen”. Mit sowas beschwichtigt und überzeugt man niemanden, oder? Damit provoziert man doch? Und was genau hat irgendwer von irgendeiner Provokation?

  • #27 by Habbi at April 2nd, 2010

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    10 Jahre Veggie-Leben kann eben deprimierend sein ;) Ich freue mich aber über jeden, der mir Toleranz entgegenbringt und interessiert nachfragt. Für solche Menschen habe ich Verständnis und die würde ich auch nie persönlich angreifen.

    Ich weiß nicht wen genau Vegnet als “fleischfressende Evolutionsbremsen” bezeichnet hat. Aber ich würde auch die ein oder andere Person so nennen…Meinen Bruder zum Beispiel (ja selbst wenn er mein Bruder ist). Er putzt die 1,2 Kilo, die ein Deutscher durchschnittlich pro Woche isst locker weg und ich glaube er isst sogar noch mehr Fleisch. Sobald ich vegan oder vegetarisch koche (wenn ich koche dann meistens vegan) will er es nicht mal probieren. Als ich einmal Lasagne gemacht habe (sein Lieblingsessen übrigens) und dafür Tofubolognese benutzt habe, hat er eine halbe Gabel probiert und dann behauptet es wäre eklig. Aber als er sich einmal aus Versehen eine meiner Tofuwürste gebraten hat, hat er fast die ganze Wurst gegessen ehe er es überhaupt gemerkt hat…so schlimm kann es also nicht sein…
    Und alles andere was ich koche probiert er gar nicht erst. Wenn jemand nicht in der Lage ist für mich eine Mahlzeit (ich koche hier nur einmal die Woche für alle) zu verzichten, dann ist er für mich eine intolerante, dumme, fleischfressende Evolutionsbremse. Und hier benutze ich das Wort “fressende” bewusst, denn die durchschnittlichen 1,2kg Fleisch, die ein Deutscher pro Woche isst, grenzen schon fast an fressen. Ich hoffe nur, dass er irgendwann mal Einsicht zeigt…
    Bei solchen Leuten kann ich nur den Kopf schütteln.

    Fleisch herzustellen ohne Tiere zu töten fände ich übrigens auch ein bisschen pervers. Hat die Menschheit denn keine anderen Probleme, an der sie arbeiten kann? Müssen sich Wissenschaftler wirklich mit sowas beschäftigen?

    Wenn du wirklich an guten Informationen zum Thema Fleisch und Tiere interssiert bist, schau dir mal den Film Earthlings (frei im Netz verfügbar, downloaden und weiterverteilen erwünscht) an. Der zeigt dir schon alles was du sehen musst.

  • #28 by Tim at April 3rd, 2010

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    Hi,

    für dich war ich dann bis vor kurzem auch eine fleischfressende Evolutionsbremse ;) . Also bis vor einiger Zeit hab ich halt nie drüber nachgedacht. Es ist halt normal und es steckt viel stumpfe Gewohnheit dahinter.

    Aber ein großes Problem ist auch, dass man Fleisch scheinbar schwieriger schlecht zubereiten kann. Ich studiere nun schon ne Weile und war die ersten Semester wirklich an die Mensa gebunden. Nun bietet die Mensa grundsätzlich auch vegetarische Gerichte an. Nachdem ich die diverse Male probiert hatte, musste ich einsehen dass ein Büschel Gras besser schmeckt. Die können es halt nicht. Mittlerweile schreibe ich meine Diplomarbeit und esse viel Zuhause. So ist es möglich, vegetarische Kost herzustellen, die man auch gerne isst und bin so bei 4 – 5x pro Woche vegetarisch angekommen, was mich selbst wundert, bei meinen vorigen Gewohnheiten.

    Es ist aber auch schwer, sich da ran zu führen. So mag ich diese Tofu/Soja Produkte, die ja auch gerne in bekannte “Fleischformen” gebracht werden, überhaupt nicht. Valess ist da schon eher ein Ansatz, da merkt ein Unwissender ja nichtmal, dass er kein Fleisch isst. Ich sehe mich trotzdem noch regelmäßig vor Problemen, leckere Sachen für die vegetarischen Tage zu finden. Aber gut, sowas braucht halt Zeit.

    Zu dem Retortenfleisch. Nunja. Ernährung ist für die Menschheit glaub ich das größte Problem überhaupt. Für uns, die hier lesen/schreiben wohl nicht, aber allgemein. Da sollte man wohl jeden Weg einschlagen, der sich ergibt. Aber auch für uns: Viele Menschen mögen halt Fleisch. Viele Vegetarier mögen Fleisch, essen es aber aus Überzeugung nicht. Ich finde den Gedanken an künstliches Fleisch da eigentlich überhaupt nicht pervers. Einfach alles essen ohne Moralaspekt? — Ich finde eine nicht so schlechte Zukunftsvision. Aber wie immer: Ansichtssache.

    Zu dem Film: Entweder ich hab den gesehen (glaub ich nicht) oder mal einen, der sehr ähnlich war. Ich finde sowas immer sehr sehr schwer zu bewerten. Ich könnte dir nen Film produzieren, der dir ein total anderes Bild gibt. Der Macher zeigt nur das, was seine Meinung ausdrückt, alles was da nicht reinpasst, wird nicht gezeigt. Damit man mich nicht missversteht. Ich will nicht behaupten, dass das Bild, das da vermittelt wird totaler Blödsinn ist, aber es ist mit großer Vorsicht zu genießen.

    Unser Wohlstand fordert leider auch momentan viel zu viele Opfer, ganz allgemein. Du kannst z.B. auch jedem, der sich der modernen Technik nicht verweigert, vorwerfen, er würde damit Menschen misshandeln, denn viel kommt da aus dem asiatischen Raum und wie da die Arbeitsbedingungen sind …

  • #29 by Habbi at April 4th, 2010

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    Also in unserer Mensa ist das andersrum :) Beim Fleisch gibt es fast immer nur Pommes oder Nudeln mit Fleisch und beim vegetarischen gibt es immer sehr abwechslungsreiches Essen und es schmeckt wesentlich besser wie das Fleisch.

    Ist doch super, dass du so viel vegetarisch isst :)

    Zum Film: Verdrehte Tatsachen sind zumindest die Bilder dort nicht. Sie zeigen die tagtägliche Qual der Tiere, die durch deren Ausbeutung entsteht. Und das ist in unserem tollen Land leider auch so. Eine Dokumentation, die das Gegenteil zeigt wäre nur mit altmodischen Bauernhöfen möglich und von da kommt leider nicht der Großteil von dem Fleisch her, das die Deutschen essen…Es gibt nun mal Dinge, die kann man nicht verfälschen. Klar, man kann die grausamsten Bilder des Materials nehmen und damit ein noch schrecklicheres Bild erzeugen, aber der Wahrheit entspricht es trotzdem noch.

    Selbst wenn es marktreif wäre, künstliches Fleisch zu produzieren, würde das unser Problem den Tieren gegenüber nicht lösen. Viele haben keinen Respekt vor Tieren und glauben tatsächlich ein Mensch hätte das Recht darauf mit dem Tier zu machen was er will. Selbst Haustiere werden oft behandelt, als wären sie der letzte Dreck. Von Tierversuchen rede ich gar nicht erst. Solange es so viele Menschen gibt, die tatsächlich glauben man dürfte Tiere quälen wie man will, wird es immer Tierquälereien geben. Das wird leider erst dann aufhören, wenn wir alle mehr Respekt der Natur gegenüber zeigen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es dafür nicht sogar schon zu spät ist. Aber das ist ein anderes Thema.

  • #30 by Anna at April 5th, 2010

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    ich find auch super: “wenn Vegetarismus wirklich gesünder ist, wieso ist dann nicht jeder Ernährungsberater Vegetarier?”

    …und wenn ein Ernährungsberater raucht, oder trinkt ist es wohl auch gesund.. ist klar

  • #31 by Vegetarier at April 9th, 2010

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    Die Seite ist echt super! Weiter so!!!

  • #32 by SZ Leser at April 16th, 2010

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    Und hier ein weiterer Vegetarier – diesmal von der Süddeutschen Zeitung – der auch die Schanuze voll hat von “Toleranz gegenüber Fleischessern”: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/501644

  • #33 by Babsi at Mai 18th, 2010

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    Wenn ich 20 Jahrelang Veganerin wäre würd ich mich drüber freuen, weil ich weiß dass ich 20 Jahrelang kein Tier hab leiden lassen. Aber dann lese ich so Dinge wie “10 Jahre Vegetarier ist echt deprimierend.” Ähm, WAS? Sorry aber ich kann mich nur totlachen.
    Übrigens, Toleranz gegenüber den Fleischern:
    Mal ganz abgesehen davon dass zuviel Toleranz schwach und dumm macht, sollte man natürlich eine gewisse Art von Toleranz gegenüber den Fleischern beherbergen. Soll ich meine eigene Mutter verurteilen, weil sie Fleisch isst? Sorry, aber das geht nicht. Trotz allem halte ich sie für einen Menschen der dem Konsumwahn verfallen ist (Sorry, Mama).
    Natürlich kann jeder Vega/Veggie es jedem Fleischbällchen unangenehm machen: Eklige Sprüche bringen oder so Dinge wie “Bitte, iss mich nicht” haben schon Wunder bewirkt. Wenn dann so Sprüche kommen wie “Boah, lass das dochmal”, dran denken: Es ist die Wahrheit.
    Und welcher Mensch, ob Fleischi, Veggi oder Vegani, auch immer davon überzeugt ist dass er schwächere Lebewesen unterdrücken darf aufgrund dessen dass sie schwächer sind, ist für mich ein sadistischer, paramilitärischer Polizist aus Italien.

  • #34 by Habbi at Mai 19th, 2010

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    “10 Jahre Vegetarier ist echt deprimierend.”

    –> Äh danke. Ich schrieb “Es kann deprimierend sein”. Wenn du schon ein Zitat aus dem Zusammenhang reist, dann bitte richtig. Eigentlich bin ich in der Zwischenzeit Veganerin, nur sage ich das den wenigsten, weil ich einfach keine Lust mehr habe mich vor allem und jedem zu rechtfertigen. Ich esse wie ich will und basta. Wenn du mitten im Nirvana auf dem Dorf lebst, wo es wirklich noch Kühe auf den weiten Weiden gibt und im Umkreis von 20km keine kleinere Stadt bzw. nicht mal eine Lebensmittelladenkette zu erreichen ist, ist es als Vegetarier/Veganer nicht so einfach. Da bringt dir nicht mal die eigene Verwandschaft viel Toleranz entgegen, denn bei uns sind viele auf dem Bauernhof aufgewachsen und da war es eben normal selbst zu schlachten. Gut, ich bekomme immer was zu essen und ich werde immer gefragt, aber die Sprüche bleiben trotzdem. Also erzähl bitte nicht jemandem, der 10 Jahre lang überall rechtfertigen musste oder Unverständnis geernet hat, dass die Aussage “Es kann deprimierend sein” dumm ist. Ich freue mich schon auf die nächsten Jahre meines Lebens, die ich in Stadtnähe verbringen werde. Dort ist es erfahrungsgemäß wesentlich einfacher Vegetarier/Veganer zu sein.

    Übrigens: Auch für Veganer sterben Tiere. NIEMAND kann sofort wissen hinter welchen Inhaltsstoffen sich totes Tier vergeben könnte. Man lernt immer was dazu und nicht mal ein Veganer kann sagen, dass wegen ihm kein Tier stirbt.

  • #35 by Naskanor at Mai 19th, 2010

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    >10 Jahre Veggie-Leben kann eben deprimierend sein <
    Hallo,
    kann es sein das es ein kleines Kommunikationsproblem gibt?
    Ich glaub nicht, das gemeint ist, das man deprimiert ist durch die Tatsache, Vegetarier zu sein, weil man sich ständig deswegen rechtfertigen muss und das halt deprimierend ist .

  • #36 by Corinne at Juli 8th, 2010

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    Ich esse seit über 20 Jahren kein Fleisch/Fisch. Ich fühle mich absolut gesund und fit.

    Meine Argumente auf dumme Fleischfresserfragen sind folgende:

    - Ich mag halt keine Leichenteil essen.

    - Totes Fleisch bekommt mir nicht.

    - Ich habe eine Fleischallergie. (Was natürlich nicht stimmt, aber dann ist meist Ruhe :o ) )

    - Ich habe damit schon hunderten von Tieren das Leben gerettet. Und was machst du so zum Schutz anderer Lebewesen?

    u.s.w.

    Viele hören nicht gerne, wenn man von Leichen- oder Kadaverteilen oder von totem Fleisch. Ich frage dann meist zurück, was es denn anderes ist? Dann herrscht meist Stillschweigen. ;o)

  • #37 by LaLeLu at Juli 19th, 2010

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    Hat schonmal einer der Vegetarier darüber nachgedacht, dass die Kuh, die die Milch für den ganzen Käse und co. produziert ca. 5-8 Jahre lange gequält wird? 2 mal täglich..
    Fleischkühe haben keine so lange Leidensspanne.
    Auch Hühner leben kein schönes Leben. Wolle und Leder lass ich jetzt mal weg..
    Die einzige wirklich sinnvolle Lösung ist Vegan zu leben.
    Vegetarier denken einen Schritt zu wenig. Glauben die Umwelt zu retten, haben aber selbst noch nicht verstanden worum es geht.
    Ware Tier ist eine nette Doku, die mal ganz faktisch zeigt wie Nutztiere in Deutschland gehalten und geschlachtet werden ohne dabei auf die Tränendrüse zu drücken.

  • #38 by Suse at August 20th, 2010

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    Hier wird ganz viel von Tierquälerei und Massentierhaltung usw. geredet und darüber geurteilt. Wer war denn eigentlich schon einmal selbst in einem Schweine- oder Rinderstall und hat sich mit eigenen Augen ein Bild davon gemacht. Ich kann jeden nur empfehlen dies zu tun. Denn auf die Meinungsbildung des Fernsehens im Bezug auf die Landwirtschaft sollte man sich als mündiger und intelligenter Bürger nicht verlassen.

  • #39 by Vicky at September 25th, 2010

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    Das Argument “Fleisch schmeckt mir eben” zähle ich einfach nicht.
    Wenns nem Serienmörder “schmeckt” Menschen zu töten, darf er das genauso wenig, wie wir Menschen Tiere einzupferchen und zu schlachten.

    Ich persönlich bin Vegetarier, sehe aber kein Problem darin, wenn “Nutztiere” wirklich artgerecht gehalten werden und dann eben geschlachtet werden. Nur durch diesen “wahnsinnigen” Fleischkonsum heutzutage (Hand aufs Herz: Wieviele Menschen essen heutzutage NICHT 7 mal die Woche Fleisch (dazu zählt auch die Salami morgens auf dem Brot!) ?!?!)
    Durch eingeschränkten/ oder gar keinen Fleischkonsum könnte sich die Tierhaltung drastisch verbessern und somit steigt auch die Lebensqualität der Tiere.
    Ich denke das ist die Intention derer, die sich über fleischessende Menschen lustig machen,

  • #40 by Darius at Oktober 9th, 2010

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    die schlimmste reaktion ist jemand mit ner bifi in der hand der mit vollem mund sagt wir kaufen immer nur bio fleisch
    da könnte ich sterben gehen so etzent wenn einer einen verkloppen will ( in der schule bin 13) nu weil man vegetarier ist

  • #41 by Darius at Oktober 9th, 2010

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    muss man sich bald keine sorgen mehr machen 10 jahre noch es gibt fleisch aus dem reagenzglaß

  • #42 by Lennard at Oktober 14th, 2010

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    Ich bin 16 Jahre alt (männlich) und es kommt von manchen (gleichaltrigen) Leuten Kommentare wie: “Ess erst mal ein Steak” usw.
    so als ob fleischessen so besonders männlich wäre.
    Ich muss dann meisten anfangen über ihre Unwissenheit und Dummheit zu grinsen

  • #43 by Franzi at Oktober 31st, 2010

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    Tim :

    Mehr Inhalt, als in allem von dir. Um dir nochmal zu helfen: Wer keine Toleranz zeigt, braucht auch keine Erwarten.
    Ich finde es peinlich, Vegetariern solche Sprüche wie auf dieser Seite um die Ohren zu werfen, aber wenn Leute wie du das auch in die andere Richtung machen, brauch sich darüber auch keiner wundern.
    Schonmal überlegt, dass so eine Seite auch von (jungen) Menschen zur Meinungsbildung besucht werden könnte? Glaubst du, die werden durch Extremismus überzeugt? Durch das Beleidigen von Leuten die andere Meinungen haben?

    HEy! Total deiner Meinung! z.B ich! ich bin grad am überlegen ob ich vegetarier werden soll! Bin mir eig schon ziemlich sicher weil ich es echt schrecklich finde wie Tiere in Massenhaltung umgebracht werden und gequält! Dazu haben wir überhaupt kein Recht! ABer ist es so dass Vegetarier ‘gemobbt’ werden? Daran hab ich noch gar nicht gedacht! Es würde mich natürlich auch nicht davon abhalten aber es würde mich trotzdem interesieren! Denn mein bester Freund ist auch neulich Veggie geworden (was mich ins nachdenken gebracht hat!) Vielen dank schon im Vorraus für die Antwort! Lg Franzi

  • #44 by Robert at November 2nd, 2010

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    Tote Tiere, tote Pflanzen. Das ist doch völlig egal. Wir fressen alle abgestorbene (und manchmal noch lebendige) Organismen.
    Es ist auch zweitrangig ob Pflanzen so wie Tiere empfinden, wenn sie gezüchtet, gelagert, getötet und gegessen werden. Allein die Tatsache, dass sie alle Lebewesen sind offenbart den megalomanischen Status, den sich Vegetarier nicht nur gegenüber Pflanzen, sondern auch gegenüber Fleisch essenden Mitmenschen einräumen.
    Zu behaupten der eigene Lebensstil wäre besser oder erstrebenswerter weil man nur bestimmte Lebewesen tötet und andere verschont ist pure Heuchelei. Das haben in der Geschichte schon ganz andere versucht.

    Und @#36: DU rettest ganz sicher keinem einzigen Tier das Leben, denn das Fleisch, dass du nicht isst wird trotzdem produziert. Und wenn es nicht gekauft wird, wird es schlicht vernichtet.
    Ein paar Fragen nebenbei: Wie viele Mücken/Fliegen hast du dieses Jahr schon erschlagen? Und das ganz allein aus dem nichtigen Grund, weil sie dich genervt haben? Waren das keine Tiere? Oder waren das solche Tiere, die man doch töten darf, weil sie einen nicht aus großen, traurigen Kulleräugelchen anschauen können?

    Hört man auf zu töten, hört man auf zu leben. An euren Händen klebt genauso viel Blut wie an allen anderen. Nur ist es nicht rot sondern grün.

  • #45 by VegNet at November 2nd, 2010

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    >Tote Tiere, tote Pflanzen. Das ist doch völlig egal.

    Nein, ist es nicht. Es ist nicht erwiesen, dass Pflanzen Gefühle wie Tiere empfinden können. Sie besitzen kein zentrales Nervensystem (ZNS). Außerdem ist kein Gehirn vorhanden.

    Und wenn du dir schon soviele Gedanken um das “Leid der Pflanzen” machst: auch die Schlachttiere werden bekanntlich mit Pflanzen gefüttert. Für ein Kilogramm Fleisch muss ca. 15 Kg pflanzliches Futter verbraucht werden. Somit hat man als Veg* wenigstens eine Leidverminderung.

    Wer behauptet eigentlich, dass Pflanzen keine Lebewesen sind?

    >Wie viele Mücken/Fliegen hast du dieses Jahr schon erschlagen?

    Keine einzige. Und wie sieht es bei dir aus?

  • #46 by Manuellus at November 4th, 2010

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    Ich wollte nur eben sagen, dass ich bisher Fleisch sehr gerne gegessen habe, aber momentan irgendwie im Umbruch stehe. eure Argumenteseite ist Klasse und die Diskussionen lesen sich ebenfalls gut. Ich informier mich mal ueber vegetarische Ernaehrung. Habe bei uns in der Uni gerade erstmals Soja Gyros gegessen. wusste gar nicht, dass sowas möglich ist. Verdammt.
    Naja Informationssuche geht dann mal los, liebe Gruesse,
    Manuel

  • #47 by Asli Minel at Dezember 1st, 2010

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    ich möchte etwas zum punkt gesundheit sagen…
    mit gesundheit meinen wir OHNE lungen probleme und so…
    ich habe gelesen,dass vegetarier,daher das sie kein fleisch essen weniger gesundheitliche probleme haben,wie zumbeispiel einpaar(nicht alle)krebs krankheiten…

  • #48 by Robert at Dezember 15th, 2010

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    Womit wir beim einzigen Argument wären, welches ich für idealistischen Vegetarismus durchgehen lassen würde. Es müssen weniger Lebewesen sterben bis etwas essbares auf dem Teller landet.
    Alles andere von wegen gegen Welthunger, Tierschutz, Differenzierung zwischen schützenswertem und tötbarem Leben usw. sind Augenwischerei.

    Explizit behauptet, dass Pflanzen keine Lebewesen sind hat hier tatsächlich niemand. Dass sie aber im Gegensatz zu Tieren ohne Bedenken auf alle erdenklichen Weisen getötet und verspeist werden dürfen, schreit die ganze Seite. Das ist eine klare Selektion von Lebewesen aufgrund deren “Wert” an dessen Spitze natürlich der narzisstische, egozentrische Mensch steht.

    Vom Standpunkt des Allgemeinwohls allen Lebens aus gesehen, läuft so einiges falsch auf dieser Welt, das steht außer Frage. Danach zu streben steht jedem offen, doch sollte man dabei nie vergessen, dass man einer Utopie hinterherjagt. Vegetarismus ist nur ein weiteres idealistisches Phänomen dieses aussichtslosen Strebens.

  • #49 by aletheia at Januar 7th, 2011

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    Lieber Robert,

    bist du schon mal auf den verrückten Gedanken gekommen, dass jeder, der kein Fleisch konsumiert, die Nachfrage nach solchem senkt? Mit dem Ziel, dass nach einer gewissen Zeit die Produktion heruntergeschraubt wird? So trägt jeder, der kein Fleisch oder meinetwegen zumindest kein Fleisch aus Massentierhaltung isst, etwas bei. Das gleiche gilt für andere tierische Produkte.

    Und zum Vergleich Pflanze-Tier sage ich jetzt mal nichts…

    Echt, da sind mir Leute ja fast lieber, die sagen, dass ihnen Tiere einfach sch*egal sind, genau wie die Umwelt und Gesundheit, dass ihnen Fleisch einfach schmeckt und basta. Das ist ehrlicher, als solcher Unfug von sich zu geben, nur um seinen Leugnungsprozess aufrechtzuerhalten…

    Naja.

  • #50 by aletheia at Januar 7th, 2011

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    Und doch noch was zum Pflanze- Tier-Vergleich, Robert:
    Ein Pflänzlein Pflücken oder ein Schwein schlachten, was würde dir schwerer fallen?
    Um mir zu beweisen, dass du tatsächlich so denkst (oder sagen wir lieber, fühlst) müsstest du dir dein Essen erst mal ne Weile selber schlachten.

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