…und typische Gegenargumente

Jeder Pflanzenesser wird früher oder später von Fleischessern nach seinen Beweggründen zur fleischlosen Ernährung gefragt. Dies ist Anfangs noch recht interessant und vielleicht auch amüsant, weicht aber meiner Erfahrung nach früher oder später dem Frust der ewigen Rechtfertigung, der unglaublichen Dummheit und unendlichen Ignoranz einiger Zeitgenossen.

Hier einige Argumente, die Antworten zu dem Wie & Warum der fleischlosen Ernährung geben. Aber Achtung: auch wenn die meisten Fleischesser den folgenden Argumenten folgen und diese auch verstehen können, wird sich wahrscheinlich nichts, aber auch gar nichts an deren Einstellung ändern! Die Ignoranz kann einen ganz schön ankotzen, wenn fast jede Diskussion mit “aber es schmeckt mir einfach”* oder “ich kann und will nicht darauf verzichten” ausgeht!

Eine richtig gute Argumentationssammlung findet Mensch hier.

Grund Argument Gegenargument Effizienz
Ethisch/Moralisch Nutztiere werden heute so brutal gezüchtet, gehalten, transportiert und getötet, dass Fleischessen schon aus ethischen Gründen unverantwortlich ist. “Wir sind die Krone der Schöpfung.” – “Fleisch ist lebensnotwendig” – “Alles Lügen von Öko-Spinnern” Ansichts- und häufig auch Religionssache
Gesundheitlich Die Überernährung mit tierischem Eiweiß und Fett stellt, wie mittlerweile aus vielen Untersuchungen bewiesen, vielmehr ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Damit die moderne Tierproduktion überhaupt noch rentabel ist, werden die Tiere mit chemischen Zusatzstoffen und Antibiotika aufgemästet. “Oma wurde 80 mit rauchen, saufen und Fleisch.” – “Ungesund. Der Mensch braucht Fleisch. Wir sind Fleischesser.” – “Wenn man so denkt, dann darf man ja nix mehr essen.” Löst oft Gleichgültigkeit aus. Es wird mit Unwissen brilliert und argumentiert.
Ökonomisch
Ökologisch
Weil die heute übliche, durchschnittliche Fleisch(über)ernährung zehnmal so viel Land und Energie benötigt wie eine vegetarische Kost, ist diese Essgewohnheit hauptverantwortlich am Hunger der Dritten Welt und an der massiven Zerstörung der Umwelt. “Die Zahl der Erdbevölkerung steigt doch ständig. Und wenn durch fleischlose Ernährung in der 3.Welt Länder die Sterblichkeitsrate zurückgeht, wird das Ganze weltweit unkontrollierbar. Also leiste ich damit ein Beitrag gegen die Überbevölkerung.” (Ich schwör’: das hat mir schon jemand als Gegenargument entgegen gebracht!) – “Du isst den Tieren ja das ganze Futter weg” Gleichgültigkeit.
Pflanzlich Ich hasse Pflanzen. (Ironisch) Sehr oft wird versucht dem Vegetarier unterzujubeln, das Pflanzen auch leben (wollen), Gefühle haben oder Schmerzen erleiden. Dabei werden allgemeine Vermutungen ohne wissenschaftliche Beweise herangezogen. Obwohl dieses Gegenargument eigentlich jeglicher Beschreibung spottet, muss man immer darauf gefasst sein, das es einem ernsthaft entgegen geschmettert wird.

  1. Es ist nicht erwiesen, dass Pflanzen Gefühle wie Tiere empfinden können. Sie besitzen kein zentrales Nervensystem (ZNS). Außerdem ist kein Gehirn vorhanden.
  2. Erwiesen ist, das Pflanzen durch Musik oder Stimmen besser wachsen und leben. Dabei sollte Mensch bedenken, dass es sich dabei im Grunde um nichts als leichte Luftzüge handelt. Deshalb gedeihen Pflanzen in Räumen mit geöffnetem Fenster besser als in geschlossenen Räumen. Noch was: Pflanzen erfreuen sich beim “angesprochen-werden” enorm an dem ausgeatmeten Kohlendioxid.
  3. Der wichtigste Grund: auch die Tiere werden mit Pflanzen gefüttert. Und dabei ist die Ausbeute sehr schwach: für ein Kilogramm Fleisch muss ca. 15 Kg pflanzliches Futter verbraucht werden. Alleine durch diese Tatsache ist das Argument ausgehebelt.
Hier offenbart sich Bildungsstand und Lektüre bestimmter Massenzeitungen.
Allergisch Ich habe eine Fleischallergie. - Sehr effektiv. Löst bei vielen Fleischessern Mitleid aus :-) Sache ist schnell erledigt.
Sucht…? Wenn man einigen Fleischessern den Vorschlag macht, sich mal eine Woche ohne tote Tiere zu ernähren, zeigen diese äußerst bedenkliche Verhaltensmuster und Ausreden. Viele behaupten, sie können nicht auf Fleisch verzichten. Bei der Feststellung, das es sich dabei um sucht-ähnliche Symptome handelt, flippen einige dieser Spezies regelrecht aus. “Ich kann nicht auf Fleisch verzichten.” Fleischesser rasten hier manchmal richtig aus. Mal ausprobieren :)

*Wer Fleisch vor allem aus Geschmacksgründen isst, den wird es vielleicht TRÖSTEN, dass Fleisch AN SICH nach nichts groß schmeckt. Prozeduren zur dessen geschmacklicher Aufwertung wie typische Fleischgewürze, Grillen und Braten machen die eigentliche Finesse aus. Dagegen gibt sich ein ein gut hergestelltes Soja-Grillwürstchen geschmacklich kaum etwas mit einem „echten“. Es gibt sogar Produkte, die so gut „nachgemacht“ sind, dass einen als Vegetarier schon mal ein Schrecken durchzucken kann, wenn man in ein solches reinbeisst, so nach dem Motto: “Hilfe, haben die mir da doch zufällig Fleisch untergejubelt! (bei Freunden zum Essen eingeladen). Blog bei Zeit.de

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Comments (90)

  • #1 by hallo at Januar 26th, 2011

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    also ich bin fleischesser und ihr macht was ihr wollt…aber die argumentation, dass die essgewohnheiten der fleischesser hauptverantwortlich für den hunger der dritten welt ist ist nicht nur das dümmste argument was ich je gehört habe sondern auch noch zynisch…

  • #2 by VegNet at Januar 27th, 2011

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    Eine einzige Suchanfrage bei Google, und du wärst schlauer:

    http://www.peta.de/web/fleischessen.487.html
    http://www.welthungerdemo.de/
    http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20101015093332AAmasfQ

    Soviel zu “das dümmste argument”.

    HTH

  • #3 by hallo at Januar 28th, 2011

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    ey ganz ehrlich es ist so krass das letzte so zu argumentieren und das können nur leute tun die nicht besonders viel ahnung von wirtschaft und politik haben…natürlich verbraucht das ressourcen, aber es ist nicht ansatzweise HAUPTVERANTWORTLICH für dieses ganze elend…das ist eine verhöhnung dieser armen menschen.

  • #4 by VegNet at Januar 28th, 2011

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    Je mehr Fleisch die Menschen verzehren, desto mehr Getreide braucht die Welt, um alle satt zu kriegen und desto weniger können sich die Armen dieser Welt das Grundnahrungsmittel Getreide leisten.

    Was ist daran schwer zu verstehen?

  • #5 by Patrick at Januar 28th, 2011

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    Bei “hauptverantwortlich” würde ich auch nicht mitgehen. Die dritte Welt hat sicherlich noch ganz andere Probleme als Fleischesser der ersten Welt.
    Aber wenn @hallo etwas von Wirtschaft versteht, dann wirst Du ja auch nachvollziehen können, dass es tatsächlich ein wirtschaftlicher Prozess ist: es werden Lebensmittel angebaut und wer mehr dafür zahlt, bekommt sie. Fleischproduzenten zahlen mehr als die dritte Welt. Fertig.
    Eine andere Frage wäre, ob diese Lebensmittel ohne die Fleischproduktion überhaupt angebaut würden.

  • #6 by Herr Schmidt at Februar 7th, 2011

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    Menschen, die aus Ethischen und Moraloischen Gründen kein Fleisch essen, sollten sich mal Gedanken darüber machen, wie z.B. die Milch in ihr Glas kommt.
    - Von eingesperrten Kühen, die künstlich befruchtet werden, damit sie so lange gemolken werden können, bis ihre Euter wund sind…

  • #7 by SunDowner at Februar 17th, 2011

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    Nabend

    es ist ohne Frage ein kausaler Zusammenhang zwischen dem Elend in der dritten Welt (Afrika, Südamerika, usw.) und unserem Konsumverhalten gegeben. Da gibt s gar keine Diskussion. Aber nicht nur die Fleischindustrie leistet ihren Beitrag, da kommt eins zum anderen. Ich empfehle Lektüre alla Jean Ziegler oder Confessions of an economic hitman, da sieht man, wie krass die scheiße wirklich ist. BTW i bin kein Moralapostel, esse nur Tiere die ich selber töte. So krass sich das anhören mag, aber so stehe ich in der Verantwortung und kann selbst entscheiden, ob ich damit klar komme oder nicht.

  • #8 by Darius at März 12th, 2011

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    klar ich geh in den nächsten laden hol mir ne shotgun knall ein reh ab das noch im gras liegt und einen todeskampf erleidet und damit kommst du KLAR ? Wenn du kurz vorm verhungern wärst und dann dir mit einem messer einen speer machst damit das teir jagst und tötest dann komlett isst und die knochen und die organe benutzt da wäre es moralisch okay aber der est ist der absulute schwachsinn

  • #9 by Alex at März 26th, 2011

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    ich bin seit 8 Jahren Vegetarier und habe mittlerweile gar keine Lust mehr mich immer zu rechtfertigen. Es bringt nichts. Mittlerweile komme ich durch mein Studium auch ein bisschen dahinter. Vegetariersein- und Veganersein viel mehr- erfordert eine hohe Empathie, eine starke disziplin und eine idealistische Einstellung, trotz des Wissens, dass man nie ganz moralisch leben kann und dieses Ideal nie von allen anerkannt werden wird. )

    Die heutige Gesellschaft besteht im Grunde nur noch aus Wegschauen. Wie kann ich an diesem Laptop sitzen und Strom aus Atomkraftwerken verbrauchen? Wie kann ich essen, obwohl andere Hungern? Wie können wir im Wohlstand leben, obwohl andere sterben? Es läuft viel falsch und doch wird man nie in der Lage sein, auf alles zu verzichten, was anderen Schadet.

    Doch ich finde es für mich sehr wichtig wenigstens an diesem einen Ideal festzuhalten. Es gibt nun mal die harte unfaire Realität aber dadurch dass ich eine Sache halbwegs richtig mache, habe ich das Gefühl ein bisschen moralischer als der Rest der Industrienationen zu leben. Allein durch das Vegetarier sein, rettet man nicht die Welt. Aber man zeigt durch eine Menge Selbstdisziplin, dass man in der Lage ist Hinzusehn und die Konsequenzen zu ziehen.

    Es ist wohl ein Selbstschutz die Ungerechtigkeit nicht sehen zu wollen, da man sonst daran zerbrechen würde. Diese Argumente werden so gut wie nie jemanden überzeugen, da es einfach einfacher ist wegzusehen. Würde man die Argumente nicht durch oft unwissenschaftliche und absolut irrsinnige Gegenargumente (Du isst meinem Essen das Essen weg) aus dem Kopf vertreiben, müsste man sich ihnen stellen. Und die Kraft wenigstens ein Ideal zu leben bringen nicht viele auf.

    Das ganze heißt Dissonanztheorie. Man verändert seine Gedanken um mit sich selbst im Reinen zu sein. In der harten, wahren, unverfälschten Realität zu leben ist für den Menschen einfach nicht möglich. Es verfälscht die Realität und nimmt sie ganz individuell wahr.

    Aber Respekt an alle die wenigstens in Punkto Ernährung versuchen die Realität nicht zu verleugen und sich den Konsequenzen stellen! Ohne Ideale wäre die Welt wohl kaum lebenswert. Auch wenn man sie nie wirklich erreichen kann, brauch jeder Mensch Ideale mit denen er sich definieren kann und an denen er fest halten kann. Ideale werden nie zur Realität und ein Utopia wird es nie geben, aber jeder Mensch muss für sich entscheiden, ob er die Ungerechtigkeit mit sich selbst vereinbaren kann.

  • #10 by trara at Mai 23rd, 2011

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    Komisch wie 1,5-2,5 % der Bevölkerung, die die Vegetarier ausmachen, zustande ist, immer wieder die „normalen“ Menschen, also Nichtvegetarier als Monster darzustellen. In der heutigen Gesellschaft muss man sich immer öfters rechtfertigen warum man nicht zu der oder anderen Minderheit gehört. Wenn jemand kein Fleisch essen will, ist das seine Angelegenheit. Man muss daraus keine Religion oder Sekte zu machen. Was ist Verwerfliches dabei wenn jemanden das Fleisch schmeckt? Waren nicht schon unserer Vorfahren zwar Sammler aber AUCH Jäger?

  • #11 by Michel at Mai 24th, 2011

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    Hallo!
    ich habe diese Seite aufgerufen, weil ich mich entschlossen habe Vegetarier zu werden. Ich bin jedoch unangenehm überrascht wie sehr hier Nicht-Vegetarier gebasht werden. Da freut man sich, wenn jemand ausrastet, in Kommentaren werden Nicht-Vegetarier als Mörder bezeichnet, es werden Dinge geschrieben wie : “Pflanzen erfreuen sich beim “angesprochen-werden” enorm an dem ausgeatmeten Kohlendioxid.” ” und gleichzeitig der Bildungsstand von anderen kritisiert uvm. Das alles ist der Sache des Vegetarismus abträglich. Gerade weil sich der V. an der Vernunft orientiert, sollte Sachlichkeit und nicht Hass in der Argumentation vorherrschend sein, wenn man mehr Leute überzeugen möchte das Richtige zu tun, was V. zweifellos ist.

  • #12 by VegNet at Mai 25th, 2011

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    Hallo Michel! Ich freue mich auf deine Erlebnisberichte, wenn du in deinem Bekanntenkreis verkündest, kein Fleisch mehr zu essen. Bestimmt wirst du ein paar Anekdoten in die Rubrik “Sprüche über Vegetarier” beisteuern können. Dann können wir uns immer noch über ” Nicht-Vegetarier bashing” austauschen ;)

  • #13 by VegNet at Mai 25th, 2011

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    @trara
    >Was ist Verwerfliches dabei wenn jemanden das Fleisch schmeckt?

    Du hast die Seite hier nicht gelesen, stimmts? Ethik/Moral/Gesundheit/Ökologie…

    >Waren nicht schon unserer Vorfahren

    Unsere Vorfahren hatten keine Wahl. Wir heute haben die Wahl.

    >zwar Sammler aber AUCH Jäger?

    Du bist Jäger?

  • #14 by Coci at Juni 4th, 2011

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    Da der Mensch VOR dem Feuer und den Werkzeugen schon existiere, glaube ich kaum, dass er schon damals Fleischfresser war ;o)

    Er hat sich das Jagen angeeignet, als er dazu fähig war, die Werkzeuge dazu herzustellen und Feuer zu machen. Der Mensch tat es, weil er es bei den Tieren sah und sich so “weiterentwickelte”.

  • #15 by Rieke at August 1st, 2011

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    also eigentlich geht es doch gar nicht darum, ob der Mensch ursprünglich Fleischfresser war, oder nicht. Wesentlich ist doch, dass die Bedingungen unter denen Fleisch heute produziert werden weder ökonomisch, noch ökologisch sind. Das ist jedenfalls mein Grund auf Fleisch zu verzichten. Und das Nicht-Vegetarier-Bashing kann ich in so fern nachvollziehen, dass so viele Fleischfresser das so runter reden, so nach dem Motto: “Ach ihr spinner, Fleisch gehört doch zu nem ordentlichen Essen dazu” Und wenn eben diese Leute sich an anderer Stelle dann darüber aufregen, dass die Menschen zu wenig für umweltschutz und gegen Armut tuen, fragt man sich doch warum sie dann selbst nicht das tun, was sie können. Das trifft ja nicht auf alle zu, aber eben auf manche.

  • #16 by Sabrina at September 12th, 2011

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    Mal was lustiges wie Fleischesser über ihr Fleisch und dessen lebenswichtige “Vitamine” denken . http://www.youtube.de Frauentausch Nadine the brain

  • #17 by Sabry at Oktober 25th, 2011

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    Only the vegan way is the right one!

  • #18 by Sophie at November 19th, 2011

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    Sobald ich älter bin, will ich Veganerin werde. Ich wachse ja noch, ist halt ein bisschen schwer. aber Vegetarierin bin ich schon. :D

  • #19 by Sophie at November 19th, 2011

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    Veggies sind echt cool!!! Zwei meiner Freundinnen sind jetzt auch schon überzeugte vegetarier. :)

  • #20 by Harry Ap at Dezember 16th, 2011

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    Leider sind die “Gegenargumente” nicht Argumente, sondern ein Auszug des dümmlichen Gesabbels, das man immer wieder hört.
    Es gibt auch gute Gegenargumente für das Essen von Fleisch. Fleisch ist an sich ein wertvolles Nahrungsmittel, welches für Proteine, Mineralien und Spurenelemente eine gute Quelle sein kann!
    Solch ein Argument hört man allerdings meist von Leuten, die gedankenlos massenweise Gammelfleisch in sich reinstopfen.
    Aber echt – es ist nicht geeignet, Andersdenkende zu überzeugen, wenn man sie diffamiert. Ihr habt so viele gute Argumente, da braucht ihr gute Gegenargumente nicht fürchten.

  • #21 by Acedia at März 11th, 2012

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    Ich wohne seit zwei Monaten mit einem Vegetarier zusammen. Seitdem hat sich meine Ernährungsweise stark verändert und mittlerweile überlege ich ernsthaft, tatsächlich dem Vegertarismus zu folgen.

    Andererseits lese ich hier teilweise Einträge auf der Homepage und vor allem auch in den Kommentaren, die mich wirklich stark schwanken lassen. Teilweise wird hier offenbar der Stereotyp vom fleischesserhassenden Kampf-Bioveggie derart gelebt und gepflegt, dass ich mich schämen würde, mich daran zu beteildigen.

    Moralische und ethische Grundlagen in allen Ehren (Ich verstehe sie in jedem Punkt), aber Verurteilung und vor allem Provokation von Fleischessern finde ich unterste Schublade.
    Vegetarismus ist eine Entscheidung des eigenen Gewissens und der eigenen Lebenphilsosophie und somit nichts, wofür irgendjemand Beleidigungen oder Provokationen verdient hätte.

    Es wäre mir persönlich peinlich, mit einer solchen Veggie-Einstellung in Verbindung gebracht zu werden. Danke für die Anregung.

  • #22 by Mary at März 19th, 2012

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    Ist es denn verwerflich, Fleisch und Milchprodukte zu konsumieren, selbst wenn einem all diese Argumente und Fakten bewusst sind? Klar ist mir bewusst, dass die meisten Fleischesser keine guten bzw haltlose Argumente haben, weil sie sich im Gegensatz zu Vegetariern nicht über ihr Essen informieren. Ich war in einem Bioethik-Kurs, ich habe gesehen wie mein Essen gezüchtet, aufgezogen, gemästet, und getötet wurde um verarbeitet zu werden und ich behaupte nicht, dass es immer okay ist, wie das vonstatten geht. Die Hälfte meiner Freunde lebt vegetarisch oder vegan (die meisten davon waren mal leidenschaftliche Fleischesser). Wenn wir alle zusammen kochen, dann immer vegan oder vegetarisch und das ist auch okay, da sagt keiner was. Aber wenn einer mal ein Würstchen für sich mitbringt oder so, wird gleich rumgewettert. Ich finde, wenn Toleranz, dann beidseitig.
    Ich weiß, dass man wunderbar ohne Fleisch auskommen kann (ich kaufe jetzt auch nicht jeden Tag welches, aber Wurst ist immer da) und dass es genügend Firmen gibt, die alle möglichen fleischlosen Nahrungsmittel anbieten, aber wenn man nun mal Lust drauf hat, warum nicht? Man kann gern versuchen, Fleischesser mit guten Argumenten vom Gegenteil zu überzeugen, aber wenn man merkt, dass sies einfach nicht wollen, sollte mans lassen und sie nicht gleich als Mörder oder sonstwas bezeichnen. Das schürt gegenseitig nur Wut und dann hat man auch nicht mehr geschafft als das Gegenteil von dem was man erreichen wollte. Ich finde, es ist gut zu wissen wo das eigene Essen herkommt. Aber wenn man es für sich akzeptiert, sollte man nicht von Vegetariern dafür gehasst werden. Es sollte doch jedem selbst überlassen sein, wie er sich ernährt.

  • #23 by Alex at Juli 21st, 2012

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    Mein lieber Scholli Robert, was du da von dir gibst, ist wirklich lächerlich. Bei aller Objektivität, betrachtest du eine Fliege wirklich als genauso viel Wert wie ein Mensch?
    Wenn ja, wirst du dich wahrscheinlich auch entsprechend verhalten, an dieser Stelle will ich mal fragen, wie du dich fortbewegst? Auto kann es nicht sein, da kleben die Fliegen auf der Scheibe. Bus und Bahn das gleiche, auch auf dem Fahrrad wird dir die ein oder andere zwischen die Zähne fliegen, mal abgesehen davon, dass für sämtliche Straßen und Wege ein Stück Natur platt gemacht wurde. U-Bahn und gehen ist moralisch das einzig mögliche für dich.

    Ich könnte jetzt natürlich fragen, wo und wie du lebst, woraus und worauf dein Haus gebaut wurde, aber du weisst selbst, dass du damit verlieren wirst.

    Ich bin Vegetarier und ich denke, dass man irgendwo eine Grenze ziehen muss, und die liegt für mich bei den Insekten.

    Ich persönlich vermute, dass Intelligenz und Schmerz nicht auf Lebewesen oder nicht-Lebewesen basiert, sondern auf der Komplexität.

  • #24 by Pascal at August 2nd, 2012

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    Hallo,

    ich habe Respekt vor Vegetariern/Veganern, weil sie sich einem Thema stellen, was vielen nicht bewusst ist (so wie vieles in unserer Gesellschaft).

    Allerdings finde ich, dass die Gegenargumente der Nicht-Vegetarier hier so vereinfacht als “Stamm-Tisch-Argumentation” dargestellt werden und das finde ich ungeheuerlich. Wie soll man sich hier bitteschön als Nicht-Experte in diesen Themen eine vielseitige Meinung bilden, wenn die Gegenseite unfairerweise so platt hingestellt wird?

    Ein Beispiel: “Oma wurde 80 mit rauchen, saufen und Fleisch.” – “Ungesund. Der Mensch braucht Fleisch. Wir sind Fleischesser.” – “Wenn man so denkt, dann darf man ja nix mehr essen.”

    Hier (in diesem Beispiel) werden Menschen zitiert, die sich wahrscheinlich nie ernsthaft mit diesem philosophischen Problem “Vegetarismus” beschäftigt haben und dem wird ein ordentlich gebildetes Argument der Vegetarier entgegengesetzt. Ist ja klar, dass die Gegenargumente da rein von der Form her schwachsinnig wirken.
    Das ist schon manipulativ und unfair denjenigen gegenüber, die nicht so ein “Stamm-Tisch-Gequatsche” von sich geben.

    Ich würde mich freuen, wenn das korrigiert wird, denn es ist gefährlich Pro&Contra so einseitig darzustellen.

    Beste Grüße

  • #25 by VegNet at August 4th, 2012

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    Klar, diese “Gegenargumente” sind stellenweise ganz schön platt, aber in freier Natur wurden die tatsächlich so geäußert. Und bisher wurde auch noch nichts wirkungsvolles von der Gegenfraktion entgegen gebracht.

    Edit: doch, da gab es was: “es schmeckt so gut”. Dazu hat aber Hagen Rether Stellung bezogen. ;-)

    https://www.youtube.com/watch?v=gtaOVI7WdO8#t=4m6s

  • #26 by Pascal at August 7th, 2012

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    Das mag schon sein, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es auch Vegetarier, die eine flache und einseitige Argumentation an den Tag legen.
    Mich stört einfach, dass hier durch diese Tabelle die Vegetarier als die vielseitig argumentierenden und reflektierten Experten dargestellt werden und die Nicht-Vegetarier als einseitig und unreflektierte “Fleischfresser” einen allgemeinen Stempel aufgedrückt bekommen.

    Und das ist für mich persönlich manipulierend denjenigen gegenüber, die sich über das Thema informieren wollen. Genau auf dieselbe Art und Weise werden auch in anderen Medien zu anderen Themen irgendwelche einseitigen Bilder verbreitet.

    Es gibt auch gute Gegenargumente, aber die laufen in einem viel größeren Kontext ab als hier argumentiert wird.
    Wenn man sich nämlich mal z.B. eine Prämisse der ganzen Argumente hier anschaut, dann kann man schon ordentliche Gegenargumente formulieren.

    Außerdem ergibt sich aus dieser obigen Tabelle nicht das stärkste Argument für Vegetarismus, nämlich derjenige Fakt, dass Tiere “Leidwesen” sind. Die anderen Pro-Argumente wären nämlich hinfällig, wenn Fleischessen nicht für Hunger in der Dritten Welt verantwortlich wäre, wenn es nicht ungesund wäre und wenn die Viehzucht würdevoll wäre. Diese ganzen Konstellationen lassen sich ändern, aber wie würde ein Vegetarier dann argumentieren?
    Im Moment ist es theoretisch, aber aus obiger Tabelle kann man die These aufstellen: Wenn diese Bedingungen (unter welchen die Pro-Argumente funktionieren) nicht mehr gegeben sind, so wird ein Vegetarismus nicht mehr ethisch bedenklich.

    In der Einleitung ist mir aufgefallen, wird damit argumentiert, dass manche Personen ihre Überzeugungen nicht ändern, wenn sie vernünftige Argumente gegen ihre Überzeugung hören und verstehen. Das wurde dann als “dumm” bezeichnet, aber das kann kein Argument sein, denn das ist bei jedem Menschen in der Praxis so gegeben. Und das ist auch gut so, denn Scientologen (z.B.) haben auch plausible Argumente für ihre Praktiken, die auch bei Nicht-Experten wirken; hier kann die Verhaltensweise, die in der Einleitung kritisiert wurde, schützend sein.
    Es ist also nicht festzustellen, ob diese Menschen uneinsichtig sind oder sich einfach nur schützen wollen.

  • #27 by VegNet at August 9th, 2012

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    >Es gibt auch gute Gegenargumente, aber die laufen in einem viel größeren Kontext ab als hier argumentiert wird.

    Es hält dich niemand davon ab, hier ein richtig gutes Pro-Fleischessen-Argument zu posten.

    >Außerdem ergibt sich aus dieser obigen Tabelle nicht das stärkste Argument für Vegetarismus, nämlich derjenige Fakt, dass Tiere “Leidwesen” sind.

    In der Tabelle hinter dem Link “Ethik/Moral” findet sich: “Die meisten Tiere sind biologisch so analog dem Menschen entwickelt – bedingt durch die Evolution -, dass insbesondere das Empfinden von Schmerzen und Leiden sich in ähnlicher Weise auswirkt.”

    Tiere sind zweifelsfrei leidensfähige Geschöpfe. Das ist das Hauptargument des Vegetarismus – besser noch des Veganismus. Diese Tatsache wird hier häufig genug genannt und ist die Triebkraft dieser Seite/Blog.

  • #28 by Pascal at August 9th, 2012

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    Das Problem ist, dass Argumente nicht allein durch ihre Plausibilität funktionieren, sondern durch den Kontext, in welchem sie geäußert werden. Auf dieser Plattform kann man eigentlich als Nicht-Vegetarier argumentieren, wie man will, es wird von den meisten hier aufgrund diverser Prämissen nicht akzeptiert werden, deswegen macht es eigentlich wenig Sinn meine Argumente zu formulieren.

    Ich versuch es aber mal:
    Es wird hier mit der Leidensfähigkeit der Tiere gegen Fleischessen argumentiert. Ok, macht Sinn. Jetzt stellt sich aber

    a.) die Frage, ob Pflanzen nicht auch leidensfähig sind. Auch wenn das im Artikel “Pflanzenleid” vom Autor verworfen wurde, so finde ich persönlich jene Frage noch nicht beantwortet, da die Leidensfähigkeit von Pflanzen WEDER BEWIESEN NOCH WIDERLEGT ist, d.h. es ist möglich, dass Pflanzen leiden können. Nur weil Mensch und Tier Schmerzen durch das Nervensystem realisiert, so heißt das noch lange nicht, dass dies die einzige Möglichkeit ist. Nervensystem ist hinreichend (das steht fest), aber ob es notwendig ist, ist noch nicht geklärt. Das wäre ein formal-logischer Ansatz, der darauf abzielt, dass dann Mensch, Tier und Pflanze leidensfähig sind.

    b.) Die Argumente für den Vegetarismus stehen im Kontext der Leidensfähigkeit an sich (sog. Pathozentrismus). Jetzt sind aber Pflanzen, Menschen und Tiere Lebewesen und diese haben als solche einen Wert und auch das Recht geschützt zu werden (sog. Biozentrismus).
    Der Knackpunkt bei dieser GEschichte ist, dass die Pathozentriker (auf dieser Plattform: die Vegetarier) den schmerzempfindlichen Lebewesen MEHR WERT zuschreiben als den Pflanzen.
    Hier stellt sich für konseqent denkende Menschen die Frage: Wie kann man das rechtfertigen? Wieso ist das Phänomen Leben weniger wert als das Phänomen leidensfähiges Leben?

    Ein Vegetarier muss jene Rechtfertigung leisten, wenn er seine Haltung für unweigerlich hält (was hier getan wird). Genauso muss das auch der Nicht-Vegetarier.
    Hier wird bestimmt das Gegen-Argument kommen, dass eine biozentrische Lebensweise nicht radikal praktizierbar ist. Da kann ich aber entgegnen, dass Mahavira (der hier auch aufgeführt wird in den Vegetarier-Listen) genau aus diesem Grunde sich im höheren Alter zu Tode gehungert hat. Es ist also radikal zu praktizieren, nur dann muss man halt so konsequent sein und sein Leben nicht höher stellen.

    Die beiden Argumente a.) und b.) laufen auf metaphysische Einstellungen hinaus, aber jeder Mensch hat eine metaphysische Einstellung, die respektiert werden sollte (so finde ich) und es kann niemand behaupten, er habe mit seiner Haltung die Wahrheit in den Händen.
    Läuft auf einen radikalen Relativismus hinaus, aber der hat bisher noch keine ordentlichen Gegenargumente in der Geschichte erfahren.

  • #29 by VegNet at August 10th, 2012

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    Die Tatsache, dass Pflanzen sich rein anatomisch “etwas” von Menschen/Tieren unterscheiden (kein zentrales Nervensystem, Gehirn) und niemand auch nur annähernd Bewusstsein/Leid/Schmerzen bei Pflanzen nachgewiesen hat, macht das Ganze mehr als fiktiv.

    Falls es doch wirklich mal nachgewiesen werden sollte, dass Pflanzen tatsächlich leiden können, dann ist es erst recht notwendig, fleischfrei zu leben, da über den Umweg von Tierprodukten ein Vielfaches an Pflanzen verbraucht wird (Leidverminderung).

  • #30 by Baum98 at August 10th, 2012

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    Der Vorwurf, dass auch Pflanzen leiden können, zielt darauf ab, aus dieser (unbewiesenen) Tatsache abzuleiten, dass jede Ernährungsweise, die ethische Erwägungen mit einbezieht, sinnlos sei.
    Durch das Gleichsetzen von Töten einer Pflanze und dem Töten eines Säugetieres versucht man, die Grundlagen des ethischen Beweggrundes der vegetarischen Ernährung zu negieren.
    Nach dem Motto: wenn ich nicht 100% perfekt leben kann, dann mach ich es auch nicht zu 90%.

  • #31 by aero92 at August 24th, 2012

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    @Pascal

    Ich verstehe deine Lage sehr gut, ich war auch eine Zeit lange da, wo du jetzt bist. Ich habe lange nach Argumenten für Fleischessen gesucht, alles was ich bis jetzt gefunden habe, ist der gute Geschmack (gesünder ist es definitiv nicht).

    Falls du mir auch nur ein einziges gutes, wirklich gutes Argument lieferst, würde ich wieder ab und zu mal ein Steak essen, oder ähnliches.

    Und jetzt muss ich deine beiden Argumente leider mit einem Schlag widerlegen, weil es eben einfach der Wahrheit entspricht.:

    Was glaubst du, wie viele Tonnen an Getreide, Soja und sonstigen Pflanzen angebaut werden müssen, um dasVieh bis zu seinem Tod zu füttern? Richtig, eine verdammt große Menge, ca. 10 mal so viel. Will heißen in 300g Steak stecken 3kg Pflanzen.
    Mit 3kg pflanzl. Nahrung kann man sich schon für ein par Stündchen satt bekommen, mit einem einzigen Steak nicht.

    Was schließen wir daraus?
    Wenn man das Gesamtsystem betrachtet, hat ein Fleischesser ca. doppelt so viel Pflanzen auf dem Gewissen, wie ein Vegetarier, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

  • #32 by Heike at September 21st, 2012

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    Die oben angesprochene Argumentationssammlung ist nur noch über die Way-Back-Machine erreichbar!

    http://web.archive.org/web/20090413010141/http://www.geocities.com/CapitolHill/Lobby/8522/veget.html

  • #33 by Toni at Februar 12th, 2013

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    Was würde eigentlich passieren, wenn alle Veganer werden würden, dann würde sich doch keiner mehr z.b für die Hühner interessieren& mit Pech würden diese dann aussterben, oder?
    Ich bin Vegetarier und bin am überlegen, ob ich Veganer werden soll, das ist der einigster Haken an der Sache, wenn einer von euch mir da ein gutes Argument nennen könnte, dann würde ich meinen Vegetarier-status nochmal überdenken… :-)

  • #34 by Sabine-Vegan at Februar 15th, 2013

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    Von mir aus können alle Nutztiere in Würde aussterben (wenn das eigentlich würdevoll möglich wäre). Lieber niemals geboren werden, als eine kurzes Zeit eingesperrt ausgebeutet und dann getötet zu werden. Das ist kein Leben, das lebenswert ist.

  • #35 by Toni at März 24th, 2013

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    stimmt schon, inzwischen verzichte ich auch (fast ;-) ) immer auf Tierprodukte…
    danke

  • #36 by Kiki at April 12th, 2013

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    Hey ich bin auch Vegetarierin und habe schon SOOOO oft ähnliches gehört wie beispielsweise: “Die Natur hat uns zu Fleischfressern gemacht – sieht man ja an unseren Zähnen- würden wir kein Fleisch essen würden die ja überhaupt nix nutzen bzw. sie würden mit den Jahren verkümmern…” HALLO???? Nur weil unsere URURURURURURURURUR… URRväter Fleischfresser waren (auch nur um überhaupt überleben zu können (außerdem waren die ja auch noch nicht so schlau wie wir jetzt ;) ) und wir deshalb ihre “Fleisch-ess-Zähne” noch haben heißt das nicht das wir Fleisch auch essen müssen!!!

    “Ohne Fleisch kann ich nicht überleben!!!”
    Als ich Vegetarierin wurde hatte ich nach ca 1-2 Wochen jeglichen Appetit auf Fleischprodukte verloren. Ich glaube daher das Fleisch wirklich eine Art Sucht ist.

    “Fleisch ist gesund!”
    Stimmt überhaupt nicht! Hat viel zu viel Fett und Eiweiß was der Körper auch in gesünderen Mengen woanders her bekommen kann!!! Sowieso sollte man laut Ernährungsstudien HÖCHSTENS drei Scheiben fettarme Wurst essen. Wenn man da bedenkt was andere alles in sich reinstopfen (Burger, Braten, Frikadellen, Schnitzel, Steak, Wurst, …)

    “Man braucht doch Eisen!”
    Klar stimmt der Körper braucht Eisen, aber bevor ihr jetzt in den Baumarkt geht und euch Nägel oder so was kauft:
    Eisen ist auch in Spinat und anderen Lebensmitteln, für die NICHT erst arme Tiere ermordet wurden.

    “Hör auf zu versuchen andere umstimmen zu wollen!!! Nur weil du Vegetarierin bist müssen das nicht alle sein!!! Ändern kannst du das nicht! Außerdem bringt das sowieso nix, da trotzdem so viele Tiere für die Fleischfresser sterben, die nicht Vegetarisch leben wollen!!!”

    O.O??? Ich war in dem Moment als ich das hörte erst mal verplüfft, da wir davor überhaupt nix mit Vegetariersein oder so besprochen haben. Klar manchmal rede ich darüber, sage aber nur Sachen die mir sehr positiv aufgefallen sind (z.B. weniger Gewichtszunahme; halte mein Idealgewicht ohne viel Sport zu machen, bin nicht mehr so müde wie vor dem Veggie-Dasein, bin viel entspannter, da mein Körper nicht so lange verdauen muss, habe viel mehr Motivation etwas zu tun als früher).

    Also insgesamt finde ich es super Vegetarierin zu sein. Würde es wirklich jedem empfehlen mal 1-2 Wochen (wer mag natürlich länger ;) ) auf Fleisch- und Fischgerichte zu verzichten!!! Es ist nicht so schlimm wie ihr alle denkt!! Außerdem gibt es GAAAAAAAANNNZ VIELE SUPERLECKERE GERICHTE OHNE FLEISCH!!!!: Käse, Eier, Tofu-, Sojagerichte (ja ich weiß die letzten zwei sind auch Pflanzen), Beeren, Marmelade, Kuchen, alle Süßigkeiten ohne Gelatine (Gelatine ist aus Schweine und Rinderknochen und knorpel), Nudeln, Klöße, Suppen, Pfannkuchen, Kartoffelbrei, Abfelbrei, Joghurt, Eis, Marzipan, Brote ohne Fleischaufstriche, Dinkel, Erbsen, Linsen, Kekse, Oliven, Toastbrot, Pilze, ………. (Es gibt noch so viele gesunde + leckere Gerichte die man sich machen kann OHNE FLEISCH!!!)

    LG Kiki

  • #37 by Markus at April 26th, 2013

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    Unserer Ururur…väter haben Fleisch gegessen, daher mache ich das auch. Tolles Argument. Warum schläft derjenige nicht auch in Höhlen? Und vor allem: warum verzehrt er im Erwachsenenalter Milchprodukte? Das konnten unsere ururur….väter nämlich nicht. Die waren allesamt laktoseintollerant!

    Nein, wir entwickeln uns weiter und dazu gehört auch eine steigerung der Effizienz der Ernährung, d.h. verzicht auf Fleisch!

  • #38 by Vany at Juni 14th, 2013

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    Ok jetzt reichts…jetzt hört doch mit dem abgefuckten verkackten Pflanzenshit auf.
    Das is doch so doof.
    Und vorallem mit den verkackten Wissenschaft.
    Alleine wenn ihr ein Haustier habt und merkt wie es nicht von deiner Seite weicht wenn es dir total beschissn geht, wie es eifersüchtig auf das neue Haustier ist und wie schlecht es ihm geht wenn ein Herrchen mal für längere Zeit weg ist, dann spürt ihr tief in eurem Herzen, dass Tiere fühlen, lieben und hassen…genauso wie wir.
    Dazu braucht man doch nicht mal ein Wissenschaftliches argument.
    Ich muss sagen–.ich liebe Essen generell sehr und gebe offen zu, dass es mir dummen Kuh sau schwer fehlt auf den geilen geschmack zu verzichten….was sau dumm ist….wir können auch so überleben und essen wegen dem Geschmack genauso wie wir rauchen wegen der Sucht???? Nur das beim Fleischessen Tiere auf brutalste Weise getötet werden.
    Es verlangt ja niemand von euch das Fleisch aufzugeben, aber macht euch doch mal wenigstens Gedanken und legt EINMAL in der Woche nen Veggie Tag ein. Damit ist schon enorm geholfn….oder holt Fleisch beim Metzger eures Vertrauens und holt euch euer Fleisch dort…..was—es ist teurer?????? Gut….dann esst ihr wenigstens weniger davon und seid dankbarer dafür…..denn heute schmeißt man mit totem Tier um sich wie mit SchnickSchnack ausm 99Cent Laden:D
    Und wenn Pflanzen fühlen können…..NA UND…..man kann nicht auf alles achten…..klar sterben Tiere…Menschen usw. Das ist unser gemeinsames Schicksal…..aber so eine GRAUSAMKEIT…..und etwas anderes ist es nicht!!!!!!…können wir verändern. Und wenn man wirklich ehrlich zu sich selbst ist…würde man SEHEN wie die Tiere getötet werden und wie sie davor behandelt werdn…dann würdet ihr ALLE das was auf eurem Teller liegt DEFINITIV nicht essen!!!!!!! Und das muss auch ich zugeben.
    Und wir beleidigen Veggies genauso….und sind sogar die Mehrzahl…vom Thema Beleidigen her geben sich beide Seiten NICHTS….. ich werde jeden Falls versuchen vegetarisch zu leben und wenn ich mir mal Fleisch gönne dann vom Metzger meines Vetrauens bzw. Fisch mit Fair-Fish Siegel…ich möchte aber versuchen es ganz aufzugeben.
    Das wars auch shcon Leute…ich hoffe, dass ich etwas bewegen konnte.

    LG

  • #39 by Vany at Juni 14th, 2013

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    PS—-sry für die Rechtschreibung.
    Habe losgelegt und auf NICHTS geachtet :D :D
    Meine Finger wurden von meiner Emotion geleitet :D :D

  • #40 by Lilly at Juni 27th, 2013

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    http://www.youtube.com/watch?v=sTifP6idBPs

    http://www.provegan.info
    (Viele super Infos zum Thema)

    Und schaut Euch den Film an: “Gabel statt Skalpell” an (im Internet oder auf DVD)

    Schaut bitte hin. Macht Euch schlau. Entscheidet selbst.
    Und lasst uns niemals sagen, wir hätten von all dem nichts gewusst!

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