Da musste ich mir heute wirklich TV mit Werbung ansehen und mich grinste dieser Jörg Pilawa in idyllischer Naturkulisse an, während er sich vermuste Tiere von dem Wurstwarenhersteller “Rügenwalder” aufs Brot schmiert.

Auf der Seite von Rügenwalder wird betont, dass Herr Pilawa (“Voll überzeugt”) gerne den Dingen auf den Grund geht und deshalb sogar die Wurstfabrik begutachtete. Ob er die Tiere noch lebend gesehen hat, bevor diese – etwas in der Form entstellt, aber immerhin gut gewürzt – auf seine Brotscheibe und folglich in seinen Magen kamen, ist nicht bekannt.

Dabei düdelt im Hintergrund des Werbespots eine Gitarre, deren Melodie an das friedliche Scarborough Fair von Simon and Garfunkel erinnert. Eines meiner Lieblingsstücke! Opposites attract. Laut Wikipedia ist Jörg Pilawa katholisch, gläubiger Christ, betet täglich und achtet auf eine christliche Erziehung seiner Kinder. So richtig glatt ist er, der Pilawa.

Sammeln wir doch einfach mal die ganzen Promis, Sportler und diversen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die trotz Massentierhaltung und sonstigen Tierquälereien ihre Namen und ihre Gesichter für Tierprodukte - dem schnöden Mammon wegen – zur Verfügung stellen.

Bei Hinweisen zu solchen Profiteuren Personen bitte einen Link zum Nachweis posten. Am besten mit Video.

Update: nachdem ich den Werbspot nun ein paarmal gesehen habe: kann es sein, dass diese Evolutionsbremse in dem Spot wirklich am Ende “sau-lecker” sagt? Erst diese Anspielung, dass Geflügel auch was für (echte?) Männer ist und dann dieses billige unterschwellige Gelabere.

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