Der aktualisierte Fischratgeber von Greenpeace rät: kein Rotbarsch, Scholle, Seeteufel, Steinbeißer und Victoriabarsch zu essen! Davon gibts nicht nämlich mehr viele. Lieber Karpfen, Forelle und Pangasius (Aquakultur; hauptsächlich aus Südostasien; Aufzucht und weltweiter Transport ist nachweislich ökologischer Unsinn!) töten lassen und “konsumieren”. Davon haben wir ja noch genug. Greenpeace rät, nur Fisch aus gesunden Beständen zu kaufen, der “mit schonenden Methoden” gefangen wird. Das ist ungefähr genauso ein Dummgelabere wie das humane töten von (”Bio-”)Säugetieren.
Wir raten: essen Sie am besten keinen Fisch und informieren Sie sich zum Thema “Überfischung” - und nehmen Sie Greenpeace nicht mehr ernst. Das tun wir schon lange nicht mehr.
#1 by Mausflaus at November 28th, 2009
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der beweggrund von greenpeace ist doch ein ganz anderer: hier geht es in erster Linie um Artenschutz. Greenpeace richtet sich auch an ein ganz anderes Publikum; den Otto-Normalverbraucher, der kein Bock hat auf Fisch zu verzichten. Da wäre es aussichtslos, Fisch-/Fleischverzicht zu fordern, deswegen versucht Greenpeace halt zumindest “Schadensbegrenzung” zu betreiben indem sie dazu raten, wenigstens nicht die vom Aussterben bedrohten Fischarten aufzutischen.
#2 by XmoschX at November 28th, 2009
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Ja und genau dieser Otto “Normal”verbraucher ist ja schon Schuld an der Überfischung/Ausrottung der genannten Fischarten und jetzt sollten die laut Green”peace” auch noch die bestehenden Bestände anderer Fischarten vernichten!? Bin gespannt was empfohlen wird wenn dann in der kommenden Zeit alle Fischarten vor der Ausrottung stehen, da der Otto “Normal”verbraucher nicht auf Fisch verzichten kann???
Und das ganze auch noch Schadensbegrenzung zu nennen ist der blanke Hohn da diese Forderung von Green”peace” nichts anderes als Speziesismus ist!!! Wann endlich verstehen die Menschen(Otto “Normal”verbraucher) und auch div. Tier- und Umweltschutzparteien das ein bisschen Mord genauso viel wiegt wie viel Mord!?!?!?
Gruss
#3 by ummi at November 28th, 2009
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Beim Ottonormalverbraucher sowieso nix erreichen?
Der Ottonormalverbraucher verbraucht ohne nachzudenken. Also ist auch egal, woher der Fisch kommt.
Und wenn man etwas verändern will, dann doch bitte konsequent. Aber das geht halt nicht, wenn der Rezipient gleichzeitig der Spender ist. Und dass Greenpeace in irgendeiner Weise ethisch-moralische Ansätze in Sachen Tierhaltung hat, glaube ich schon längst nicht mehr. Dabei war ich früher selbst bei Greenpeace in einem Arbeitskreis.
#4 by Senzafine at Februar 17th, 2010
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Ich sehe das genauso wie Mausflaus. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wäre es der, dass kein Tier mehr (und schon gar nicht unter uns Menschen) leiden müsste. So einfach und realistisch ist das aber leider nicht. Dass alle Menschen plötzlich aufhören Fleisch zu konsumieren ist einfach mal utopisch. Vorallem von heute auf morgen. Ich denke schon, dass es ein guter Anfang ist den Leuten klar zu machen, wie das mit dem Fischbestand in “unseren” Meeren aussieht. Mir zum Beispiel war das eine Zeit lang gar nicht bewusst. Auch wenn noch nicht alle dazu bereit sind auf Tiere zu verzichten, so bin ich mir sicher, dass durch solche Aufklärung der Fischkonsum einiger Menschen gestoppt, oder zumindest eingeschränkt wurde. Radikale Forderungen helfen nicht, sondern treiben das (leider gar nicht mal immer so unwahre) Vorurteil der “missionierenden” Vegetarierer voran. Und wer will schon missioniert werden? Gibt nur wieder Krieg und schlägt ins totale Gegenteil um. Ich sage nicht,dass ich alles was Greenpeace macht super und befriedigend finde. Aber immerhin noch besser, als nichts zu tun. Wir müssen endlich begreifen, dass wir nicht immer gleich alles sofort erreichen und jeden kleinen Fortschritt würdigen. Auch wenns schwer fällt.