Was hatten wir die letzte Zeit nicht alles für Leckereien, oh sorry, Produkte: Ekelfleisch, Gammelfleisch und eitrige Schweineköpfe, die den Verbrauchern aufgetischt wurden.

Diesmal eine ganz neue Spezialität: mit Dioxin kontaminiertes Schweinefleisch aus Irland! “Hmmmmm”, würden die Perversen in den Kochshows wieder brummen…

Unser doitsches Wahrheitsministerium Bundesgesundheitsministerium – verantwortlich für die lückenlose Zurückverfolgung sämtlicher Fleischprodukte – konnte sich zu Anfang nicht auf eine offizielle Meldung einigen. Erst waren es 2,4 Tonnen (He, das sind grade mal 20 Schweinehälften. Das regt doch niemanden mehr auf…) und hat sich nun auf 2000 Tonnen Schweinefleisch geeinigt. Möglicherweise ist es sogar das ein oder andere Tönnchen totes Schwein mehr…

“Es besteht derzeit keine Gefährdung”, sagt die Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums. Bitte essen Sie weiter Schwein. Viel Schwein. Das macht groß und stark! Und um Himmels Willen keine Panik! Weihnachten steht vor der Tür. Die Schlachthäuser brauchen Nachschub zum Fest der Liebe!

Nach Einschätzung der irischen Behörden müssen nun bis zu 100.000 Schweine notgeschlachtet werden. Außerdem müssen zudem in Irland und im Ausland “Lebensmittel” im Wert von schätzungsweise 125 Millionen Euro vernichtet werden. Sicherlich wird schon über ein Konjunkturpaket nachgedacht, um die angeschlagene fleischverarbeitende Industrie anzukurbeln. Es stehen ja wieder Arbeitsplätze auf dem Spiel, gell?

Ansonsten sollte sich jeder Mensch mal fragen, was eigentlich irisches Schweinefleisch bei uns zu suchen hat? “Wir” Deutsche haben doch Millionen Schweine in unseren Massentierhaltungbetrieben. Warum verfrachtet man nun – Hallo, Ihr “wegen-CO2-Energiesparlampenaustauscher” – über hunderte Kilometer irisches Schweinefleisch per LKW zu uns?

Denkt mal nach, wenn der Schweinskopf mit dem Apfel um Maul Euch wieder “anlächelt” und Euch das Wasser im Mund zusammenläuft. Und im Hintergrund läuft “stille Nacht”…