Archiv Oktober 19th, 2005

Treibhausgas-Emissionen: 14 Prozent durch ‘Nutztiere’

Methan wird im Pansen der Schafe und Kühe gebildet, wenn Magenbakterien der Tiere Pflanzenfasern in ihre Bestandteile zerlegen. Schafe oder Kühe atmen daher Methan aus und tragen damit zur Erwärmung der Erdatmosphäre bei. In Australien machen die Methanausdünstungen der millionenköpfigen Schaf- und Rinderherden 14 Prozent der gesamten Treibhausgas-Emissionen aus. Statt die Ursachen in der Massentierhaltung zu bekämpfen, wollen Biologen nun die Tiere impfen, damit weniger Methan freigesetzt wird. Mehr…

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Psychologie: Kinder und tote Tiere

Die meisten Kinder haben eine Abneigung etwas vom getöteten Tier zu essen. Sie gewöhnen sich oft nur widerwillig daran. Früh wird den Kindern die Unlogik eingetrichtert, dass unterschiedliche Tierarten völlig unterschiedlich behandelt werden dürfen und müssen: Hunde werden gestreichelt, Schweine getötet. Und die aufgegessenen Lämmer kommen in den Himmel… Als Vegetarier braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man einen Hasen oder eine Kuh sieht. Man hat es auch nicht nötig, seine Gefühle den Tieren gegenüber zu verdrängen. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier erhält dadurch eine völlig andere Dimension als sie bei Fleischessern möglich ist. Mehr…

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Massentierhaltung: Sprungbrett für Krankheiten

Massentierhaltung birgt zunehmend hohe Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier. Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Schweinepest: Die Großställe und Legebatterien sind Brutstätten für Krankheitserreger. Davor warnt die Welttierschutzgesellschaft (WSPA) anlässlich einer Konferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) diese Woche in Mexiko. Mehr…

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Studie: Wachstum/Entwicklung vegetarischer Kinder und Jugendlicher

Heutzutage wählt eine steigende Zahl Kinder und Jugendlicher eine vegetarische Ernährungsweise, weil sie entweder schon in einer vegetarischen Familie aufgewachsen sind, oder sich selbst dazu entschlossen haben. Weit verbreitet sind Befürchtungen, dass eine Mangelernährung Wachstum und Entwicklung vegetarischer Kinder und Heranwachsender beeinflussen könnte, vor allem bei solchen Kindern, die streng vegetarisch (vegan) oder makrobiotisch ernährt werden. Mehr…

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Krankheitsbezogene Werbung für Fleisch ist unseriös und gesetzwidrig

Berlin (agrar.de) – Der Verbraucherzentrale Bundesverband geht juristisch wegen unseriöser Werbeanzeigen für Fleisch gegen die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) vor. In großseitigen Beilagen unterschiedlicher Tageszeitungen wirbt die CMA derzeit mit Werbeaussagen für Fleisch, die sich auf die Linderung oder Verhütung von Krankheiten beziehen. ‘Man könnte den Eindruck gewinnen, dass man nur durch ein Mehr an Fleisch gesünder leben kann’, so Thomas Isenberg, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Ernährung im vzbv. ‘Tatsache ist aber, dass nicht zu wenig, sondern zu viel Fleisch gegessen wird – dies ist nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus Tierschutz- und Umweltgründen fatal.’ Mehr…

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